In den USA ist „Marty Supreme“ bereits an Weihnachten 2025 in den Kinos gestartet, hierzulande müssen wir uns hingegen noch bis zum 26. Februar 2026 gedulden. Das Warten fällt allerdings schwer – denn die bisherigen Reaktionen auf das lose vom Leben des amerikanischen Tischtennisspielers Marty Reisman inspirierte Filmdrama machen richtig Lust auf den Kinostart.
Schon jetzt wird „Marty Supreme“ als einer der besten Filme des Jahres 2026 gehandelt – in der FILMSTARTS-Kritik gab es 5 von 5 Sternen. Bei der diesjährigen Oscar-Verleihung konnte der Film ganze neun Nominierungen einfahren, darunter für Bester Film, Beste Regie für Josh Safdie („Der schwarze Diamant“) sowie Bester Hauptdarsteller für „Dune“-Star Timothée Chalamet. Und auch an den Kinokassen weiß der Film zu überzeugen.
Bereits vor drei Wochen erreichte „Marty Supreme“ eine absolute Bestmarke, als er in den USA „Everything Everywhere All At Once“ als erfolgreichsten Titel von A24 ablöste. Doch dabei blieb es nicht: Laut Zahlen von The Spot steht „Marty Supreme“ seit dem vergangenen Wochenende bei einem weltweiten Einspielergebnis von 147 Millionen US-Dollar – und ist damit nun offiziell der kommerziell erfolgreichste Film, den das renommierte Produktionsstudio je hervorgebracht hat. Zuvor hatte „Everything Everywhere All At Once“ mit 142 Millionen Dollar Platz eins inne.
A24 hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2012 von einer kleinen Indie-Schmiede zu einem Studio entwickelt, das regelmäßig Hits und Highlights liefert und inzwischen auch größere Produktionen stemmen kann. Viele dürften dem Studio bereits durch Werke wie den verstörenden Horror-Schocker „Hereditary“ oder das dreieinhalbstündige Mammutprojekt „Der Brutalist“ begegnet sein.
Darum geht es in "Marty Supreme"
Im Zentrum steht Marty (Timothée Chalamet), ein einfacher Schuhverkäufer, der dennoch davon träumt, die ganz großen Brötchen zu backen. Er fantasiert Tag für Tag davon, Weltmeister im Tischtennis zu werden – oder vielmehr: Er ist fest davon überzeugt, bereits zu den besten Tischtennisspielern der Welt zu gehören. Für Marty ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Realität diesem Selbstbild folgt.
Seine große Chance sieht er in einem Turnier, das ihn von New York City nach London führt. Dort wird er jedoch mit der knallharten Realität des Leistungssports konfrontiert, zu dem es eben doch ein bisschen mehr braucht als grenzenloses Selbstbewusstsein. Im Finale unterliegt er dem Japaner Koto Endo. Doch Marty gibt nicht auf: Entschlossen beginnt er, Geld für das nächste Turnier zusammenzukratzen. Dieses Mal muss es mit dem Sieg klappen – denn sonst droht ihm, für immer im Schuhladen seines Onkels zu versauern.
Übrigens: Damit werden wir Timothée Chalamat aber nicht zum letzten Mal in diesem Jahr auf der großen Leinwand sehen. Im Dezember 2026 wird es laut dem Star und Marvel-Held Robert Downey Jr. („Iron Man“) zum „Dunesday“ kommen. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Avengers 5: Doomsday" trifft "Dune 3": Robert Downey Jr. und Timothée Chalamet kündigen "Dunesday" an!