"Avengers 5: Doomsday" trifft "Dune 3": Robert Downey Jr. und Timothée Chalamet kündigen "Dunesday" an!
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.

Im kommenden Dezember werden gleich zwei Mega-Blockbuster die Kinokassen ganz schön zum Klingeln bringen. Ähnlich wie im Fall von „Barbenheimer“ scheinen die Stars der beiden Filme nun auch hier ein Team-up in die Wege leiten zu wollen…

Teilen sich Filme ein ähnliches Zielpublikum, so werden sie zwangsläufig auch als Konkurrenten gesehen. Schließlich besteht die Gefahr, dass der eine dem anderen Zuschauer*innen klaut, die am Ende eben nicht für beide ins Kino gehen. Während es paradox klingt, dass sich zwei Box-Office-Widersacher gegenseitig aber auch pushen können, war genau das 2023 der Fall – als im Juli „Barbie“ und „Oppenheimer“ am selben Tag starteten und als „Barbenheimer“-Phänomen nicht nur mächtig hohe Wellen schlugen, sondern in Summe satte 2,4 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülten.

„‚Barbenheimer‘ lässt die Kino-Charts explodieren“, titelten wir so etwa auch, als das ungewöhnliche Doppel die Massen vor mittlerweile zweieinhalb Jahren in die Bewegtbildtempel lockte. Und während sich Ende 2026 selbst ohne derartige Unterstützung ein mindestens genauso erfolgreiches Box-Office-Wochenende abzeichnet (oder eher gleich mehrere), legen zwei der Stars jener Werke nun sogar noch nach – und kündigen einen potenziellen „Barbenheimer“-Nachfolger an, der definitiv das Zeug hat, in Sachen Einspielergebnis sogar noch einen draufzusetzen…

"Avengers 5" & "Dune 3" bescheren uns den "Dunesday"!

„Dune“-Star Timothée Chalamet und Marvel-Publikumsliebling Robert Downey Jr., der nach seiner Iron-Man-Ära nun in die Rolle des Doctor Doom schlüpfen wird, fanden sich kürzlich bei einem Screening von Chalamets Oscar-Anwärter „Marty Supreme“ (deutscher Kinostart: 26. Februar) ein, wo sie die Gäste nicht nur mit ihrer Anwesenheit, sondern auch mit einer besonderen Ankündigung begeisterten:

„Wir haben beide Filme, die am 18. Dezember in die Kinos kommen, und haben uns dazu entschlossen, dem Tag einen Namen zu geben… wir denken da an Dunesday“, so die beiden Superstars auf der Bühne (via X):

Zuallererst dürfen sich hiesige Filmfans schon mal freuen, dass das genannte Startdatum für die USA zwar korrekt ist. Doch in Deutschland startet „Avengers: Doomsday“ sogar schon am 16. Dezember 2026, „Dune 3“ folgt am 17. Dezember. Dass aber sowohl der Event-Film aus dem Hause Marvel als auch das dritte Kapitel in Denis Villeneuves herausragender Science-Fiction-Saga gut laufen werden, dürfte ohnehin kaum jemand anzweifeln. Auch ohne die Unterstützung des jeweils anderen.

Die beiden letzten „Avengers“-Filme „Infinity War“ (2,048 Milliarden Dollar) und „Endgame“ (2,797 Milliarden Dollar) zählen bis heute zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten – und auch wenn das Marvel Cinematic Universe seitdem nicht nur rosige Zeiten erlebte, dürfte auch „Doomsday“ wieder ein gigantischer Hit werden. „Dune“ und „Dune: Part Two“ können mit diesen Zahlen zwar nicht ganz mithalten, könnten den Aufwärtstrend allerdings fortführen – schließlich sorgte nicht nur der erste Film für Euphorie bei Fans und Fachpresse, die Fortsetzung legte sogar noch einen drauf (in der FILMSTARTS-Kritik gab es für beide die seltene Höchstwertung von fünf Sternen).

Bis wir dann genau sehen, wie Dunesday an den Kassen einschlägt, ist es zwar noch eine Weile hin, doch auch davor erwarten uns schon einige absolute Must-Sees auf der Leinwand – darunter etwa das zum Bersten mit Stars gefüllte Fantasy-Epos „Die Odyssee“ von Christopher Nolan, zu dem kurz vor Weihnachten der erste Trailer erschienen ist:

Christopher Nolans "Epos aller Epen": Der erste Trailer zum starbesetzten "Die Odyssee" ist da!

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