Heute Abend im TV: Ein Action-Feuerwerk mit Mark Wahlberg und "The Raid"-Star Iko Uwais
Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Egal, ob Verfolgungsjagden wie in "Drive", Kampfkunst wie in "The Raid", Ballerorgien wie in "John Wick" oder Tom-Cruise-Stunts in "Mission: Impossible": Für gute Action ist Julius immer zu haben.

Hollywood-Star Mark Wahlberg, Martial-Arts-Ausnahmekönner Iko Uwais („The Raid“) und ein versierter Regisseur: Die Zutaten für „Mile 22“ sind hervorragend, trotzdem können wir den Action-Thriller, der heute im TV läuft, nur bedingt empfehlen.

Mark Wahlberg als Hauptdarsteller und Peter Berg als Regisseur: Diese Kombination hat uns in den vergangenen Jahren einige actionreiche Filme beschert, nämlich „Lone Survivor“, „Deepwater Horizon“, „Boston“ sowie zuletzt „Spenser Confidential“. Dazu kommt nochMile 22“, der heute, am 11. Februar ab 22.05 Uhr bei Vox ausgestrahlt. Aufgrund seiner FSK-18-Freigabe ist die heutige TV-Ausstrahlung gekürzt. Wenn ihr den Film ohne Zensuren sehen wollt, könnt ihr auf Amazon Prime Video ausweichen:

In „Mile 22“ spielt Mark Wahlberg den Elite-Agenten James Silva, dessen Spezialeinheit immer dann auf den Plan tritt, wenn Krieg und Diplomatie nicht weiterführen, und unter den bösen Buben so richtig aufräumt.

Als eines Tages ein Spion namens Li Noor (Iko Uwais) in eine US-Botschaft in Südostasien stürmt, sollen Silva und seine Leute ihn zu einem 22 Meilen entfernten Flughafen geleiten (daher der Titel des Films). Denn Li Noor verfügt über brisante Informationen, die er aber nur preisgibt, wenn er es in die USA schafft. Und damit das gelingt, muss Silvas Team ihn gegen jede Menge Widersacher verteidigen...

Interessant, aber nicht wirklich gut

Empfehlen können wir „Mile 22“ aber nur bedingt: Action-Fans kommen bei dem „auf Dauer etwas eintönigen Action-Feuerwerk“ zwar auf ihre Kosten (was nicht zuletzt an der Beteiligung von „The Raid“-Star Iko Uwais liegt). Doch wie ihr unserer FILMSTARTS-Kritik (3 von 5 Sternen) entnehmen könnt, ist „Mile 22“ vor allem wegen der letzten Viertelstunde interessant.

Während Peter Berg und Mark Wahlberg in der „plumpen Hurra-Amerika-Ballerei“ vorher nämlich ihren „In-der-Welt-muss-endlich-mal-jemand-anständig-aufräumen-Wunschtraum ausleben“, wandelt sich „Mile 22“ auf der Schlussgeraden zu einem geradezu subversiven Stück Actionkino. Dazu wollen wir an dieser Stelle aus Spoilergründen allerdings nicht mehr verraten...

Kommt die Fortsetzung noch?

Dass die in der Kritik ebenfalls bereits angesprochene Fortsetzung zu „Mile 22“ tatsächlich noch kommt, die bereits vor Kinostart des ersten Teils in Auftrag gegeben wurde, können wir uns mittlerweile allerdings nicht mehr vorstellen (egal, ob als Film oder als Webserie).

Denn auch wenn das Ende von „Mile 22“ geradezu nach einem Sequel schreit: Mittlerweile sind acht Jahre vergangen, ohne dass es wirklich etwas Neues dazu gab. Dass die großen Pläne für das Franchise begraben wurden, liegt wohl vor allem an dem enttäuschenden Einspielergebnis: Gerade einmal 66 Millionen Dollar kamen weltweit zusammen, was vermutlich bedeutet, dass die Verantwortlichen mit „Mile 22“ im Endeffekt sogar Geld verloren haben.

Nachfolgend könnt ihr euch den Trailer in der englischsprachigen Originalversion anschauen:

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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