US-Autor Philip K. Dick lieferte mit „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ die Vorlage für das Science-Fiction-Meisterwerk „Blade Runner“. Aus seiner Feder stammt auch der Roman „Das Orakel vom Berge“ – und diesen nutzten die Amazon Studios als lose Inspiration für eine dystopische Thriller-Serie von „Akte X“-Kreativkopf Frank Spotnitz: „The Man In The High Castle“.
Von 2015 bis 2019 wurde vier Staffeln lang eine alternativen Geschichtsschreibung in einer Parallelwelt erzählt: Was wäre, wenn das Deutsche Reich und das Japanische Kaiserreich den Zweiten Weltkrieg gewonnen und anschließend große Teile der Vereinigten Staaten besetzt hätten? Für die erste Staffel der ambitionierten Serie gab es zwei Primetime Emmy Awards, die weiteren Seasons wurden für mehrere Emmys nominiert. Aktuell ist „The Man In The High Castle“ als Amazon-Serie natürlich im Abo von Prime Video enthalten – bald aber schon bekommt auch die Konkurrenz den Serien-Hit in die Finger.
Amazons "The Man In The High Castle" ab März bei Netflix
Ab dem 11. März 2026 werden alle vier Staffeln von „The Man In The High Castle“ bei Netflix verfügbar sein. Der Streamingdienst hat den Serieneintrag bereits angelegt, sodass sich Nutzer*innen eine Erinnerung für den Start einstellen können. Das Veröffentlichungsdatum wird dort zwar noch nicht angezeigt, wurde aber von der auf Netflix-Inhalte spezialisierten Seite Whats On Netflix bestätigt.
Netflix
Bei der Kritiken-Sammelseite Metacritic kommt „The Man In The High Castle“ auf einen guten Durchschnitts-Score von 73/100 Punkten - das entspricht in etwa einer FILMSTARTS-Wertung von 3,5 Sternen. Bei Rotten Tomatoes beträgt der Gesamt-Schnitt positiver Kritiken über alle vier Staffeln hinweg starke 84%.
Und auch die Autorin dieses Artikels, die die komplette Serie geschaut hat, kann euch das Einschalten empfehlen: Wer sich gerne mit Gedankenspielen über alternative Geschichtsverläufe auseinandersetzt, Science-Fiction und historische Settings mag und auf Spannungs-TV mit leicht philosophischem Unterbau steht, kann hier nichts falsch machen.
Das ist die Ausgangslage in „The Man In The High Castle“: In den USA der 60er Jahre sind Unterdrückung und ständige Angst vor den japanischen und deutschen Besatzungsmächten an der Tagesordnung. Mittendrin steckt auch die junge Juliana Crain (Alexa Davalos), die sich nach außen hin allerdings einigermaßen mit der japanischen Präsenz in ihrem Wohnort San Francisco arrangiert zu haben scheint. Doch dann nimmt ihre Halbschwester Trudy (Conor Leslie) Kontakt zu ihr auf, händigt ihr eine geheimnisvolle Filmrolle aus – und wird erschossen.
Als Juliana auf der Filmrolle einen echt erscheinenden Nachrichtenbeitrag zu sehen bekommt, in dem über den Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg berichtet wird, bricht ihre Welt zusammen. Erschüttert in ihrem Glauben daran, was überhaupt noch real ist, wird Juliana in Ereignisse verwickelt, die sie ihre Wege unter anderem mit dem Nazi John Smith (Rufus Sewell) und dem japanischen Handelsminister Nobusuke Tagomi (Cary-Hiroyuki Tagawa) kreuzen lassen.
Mi „Stranger Things“ hat Netflix natürlich auch ein ganz eigenes Science-Fiction-Aushängeschild. Obwohl die Serie nach fünf Staffeln beendet wurde, gibt es demnächst trotzdem noch einmal Nachschub. Und der dürfte uns allen helfen, das Finale besser zu verstehen… Mehr erfahrt ihr in diesem Artikel:
Endlich will Netflix dafür sorgen, dass alle das "Stranger Things"-Finale verstehen – aber mehr als 11 Wochen zu spät*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.