Die Horror-Version eines Sci-Fi-Meisterwerks von James Cameron: Blutiger 80er-Kult erscheint erstmals in 4K
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Ob Sammlereditionen aus aller Welt, aktuelle Schnäppchen oder Uncut-Horror – er weiß ganz genau, wie man an die großen Must-Haves kommt.

James Cameron bescherte uns mit „Abyss - Abgrund des Todes“ 1989 ein außergewöhnliches Stück Science-Fiction-Kino. Wenige Monate zuvor kam bereits eine Horror-Variante der Story in die Kinos – die nun ihre Premiere in Ultra-HD feiert.

Es kommt durchaus regelmäßig vor, dass Hollywood in ein und demselben Jahr zwei zum Verwechseln ähnliche Filme auf den Weg bringt – die also gewissermaßen gegeneinander ins Rennen geschickt werden. In unserem Zwillingsfilm-Special haben wir so weit mehr als 50 „Filmpärchen“ dieser Art zusammengesammelt – von „Armageddon“ und „Deep Impact“ bis „White House Down“ und „Olympus Has Fallen“.

Nicht Teil unserer Liste, die keineswegs vollständig ist und lediglich eine besonders prominente Auswahl umfasst, sind zwei Filme, die 1989 in die Kinos kamen, auf dem Papier ebenfalls ganz schön viel gemeinsam haben, sich letztlich aber dennoch arg unterscheiden. Denn DeepStar Six - Das Grauen in der Tiefe“ ist so etwas wie der kleine Horror-Bruder von James Camerons Science-Fiction-Geniestreichs „Abyss - Abgrund des Todes“.

Beide Filme spielen in den Tiefen des Meeres, beide drehen sich um ein Team von Wissenschaftlern – und in beiden machen die Menschen Bekanntschaft mit einem unbekannten Wesen. Während der „Avatar“-Macher seine Vision allerdings unter gigantischem Aufwand realisierte, der für damalige Verhältnisse durchaus beachtliche 45 Millionen Dollar verschlang, kam „Freitag der 13.“-Regisseur Sean S. Cunningham mit weniger als einem Fünftel dessen aus. Dafür schlug „DeepStar Six“ am Ende aber auch weit weniger hohe Wellen, doch jetzt kehrt er aus der Versenkung zurück:

Denn der von vielen Genre-Fans auch heute noch kultig verehrte Streifen erhält ein Upgrade im Heimkino: Der Film erscheint am 23. April 2026 erstmals in Deutschland auf 4K-Blu-ray. Die streng limitierte Erstauflage im Mediabook könnt ihr euch ab sofort sichern – und enthält neben der UHD-Scheibe auch die handelsübliche Blu-ray des Films. Darüber hinaus dürfen sich all jene, die sich ihre Zeit gerne mit Hintergrunddokus vertreiben, über reichlich Bonusmaterial freuen – von einem Making-of und Interviews über einen Audiokommentar bis hin zum obligatorischen Booklet, das bei einem Mediabook natürlich nicht fehlen darf.

"DeepStar Six": Blutiger Sci-Fi-Horror für Creature-Feature-Fans

Nachdem die Crew des Unterwasserlabors DeepStar Six monatelang tief unter der Meeresoberfläche daran gearbeitet hat, eine nukleare Raketenbasis zu errichten, sollen die Bauarbeiten mit der Sprengung einer im Untergrund liegenden Höhle endlich abgeschlossen werden. Doch genau dann geschieht das Unvorstellbare:

Im Zuge dessen setzen die Wissenschaftler ein gewaltiges Monster frei, das sich alsbald bestialisch über die Mannschaft der DeepStar Six hermacht. Und als wäre das noch nicht genug, wird dabei auch noch die Station schwer beschädigt…

DeepStar Six - Das Grauen in der Tiefe
DeepStar Six - Das Grauen in der Tiefe
Starttermin 13. April 1989 | 1 Std. 45 Min.
Von Sean S. Cunningham
Mit Taurean Blacque, Nancy Everhard, Greg Evigan
User-Wertung
2,8

Sean S. Cunningham kann seine Horror-Herkunft kaum verleugnen – und hat das hier wahrscheinlich auch gar nicht erst versucht. So erinnert der Film am Ende weniger an den erwähnten „Abyss“, sondern eher an Cunninghams Slasher-Klassiker „Freitag der 13.“. Nur dass das Camp Crystal Lake als Setting durch eine Unterwasserstation ersetzt wird und der Meuchler eben kein Mensch, sondern eine prähistorische Kreatur ist.

Jenes Monster schreitet für die damalige Zeit übrigens durchaus blutig zur Tat, spaltet seit jeher jedoch das Publikum. Einige kritisieren das Design, das bei genauerer Betrachtung (etwa in helleren Szenen) nicht immer überzeugt, andere schreiben dem Film gerade aufgrund des Ungetüms seinen Kultstatus zu. Wer sich darauf einlassen kann und will, wird mit einem zudem äußerst atmosphärischen Reißer bedient, der hier und da sogar Erinnerungen an Ridley Scotts „Alien“ weckt. Vielleicht sogar noch ein Stück blutrünstiger geht es in jenem Film zur Sache, um den es im nachfolgenden Artikel geht:

Der vielleicht härteste Actionfilm, den ihr je gesehen habt – jetzt neu im Heimkino!

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