"Mein Gott, du stinkst": Brad Pitt konnte den Körpergeruch eines "Inglourious Basterds"-Kollegen nicht ertragen – und gab ihm einen guten Tipp
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Als er für Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ vor der Kamera stand, war Brad Pitt ziemlich angeekelt vom Gestank eines Co-Stars. Gott sei Dank hatte er dafür aber direkt eine Lösung parat.

Vor einiger Zeit haben wir darüber berichtet, dass sich Brad Pitt vor seiner großen Zeit in Hollywood eine Ekel-WG mit einem 90er-Jahre-Star teilte, in der ausschließlich Instant-Nudeln auf dem Menü standen, das Billigbier in Strömen floss – und sich die Zeit u. a. mit Wetten vertrieben wurde, wer am längsten ohne Duschen und Rasieren auskommt. Wir können uns wahrscheinlich nur ungefähr vorstellen, wie es in der Bude gerochen haben muss.

Später stieg Pitt dank Filmen wie „Interview mit einem Vampir“, „Sieben“ und „Fight Club“ bekanntlich in die absolute A-Liga der Traumfabrik auf. In diesem Zuge scheint er etwas empfindlicher geworden zu sein, was Körpergerüche angeht. Das legt zumindest eine Anekdote nahe, die sich am Set des Quentin-Tarantino-Kulthits „Inglourious Basterds“ (2009) zugetragen hat. Denn einer seiner Kollegen schwitzte bei den Dreharbeiten so heftig, dass der „F1“-Darsteller ihn kurzerhand zur Seite nahm und ihm einen guten Ratschlag an die Hand gab.

Dieser "Inglourious Basterds"-Co-Star von Brad Pitt stank fürchterlich

Die Rede ist von Eli Roth, seines Zeichens Regisseur von u. a. dem Horror-Schocker „Hostel“, immer wieder aber auch als Schauspieler unterwegs. In „Inglourious Basterds“ spielte er die Rolle des Sgt. Donny Donowitz alias „der Bärenjude“. In einem Interview mit dem Magazin People berichtete er: „Nach einer Szene kam [Brad] für eine Nahaufnahme auf mich zu und sagte: ‚Mein Gott, du stinkst.‘ Ich antwortete: ‚Ich hatte keine Zeit zu duschen.‘ Er sagte: ‚Feuchttücher, Mann, Feuchttücher.‘“ (via Sensacine.com)

Pitt erklärte seinem Co-Star, dass man sich, wenn man schwitze und keine Zeit zum Duschen habe, die Achseln mit einem Feuchttuch abreiben solle – das wirke allzu beißenden Duftnoten effektiv entgegen. Ein simpler Tipp, den Pitt in seinem damaligen Alltag selbst beherzigt hat. So soll er außerdem zu Roth gesagt haben:

„Ich habe sechs Kinder. Du musst sie [die Feuchttücher] einfach nehmen und dir ein paar Mal die Achseln damit abwischen. Sie pinkeln den ganzen Tag auf mich, und ich habe nicht einmal Zeit zu duschen!“

Ob ein paar Feuchttücher tatsächlich ausreichen, um sich von unerwünschtem Urinkontakt zu säubern, ist eine Frage, die wir in diesem Artikel leider nicht mehr abschließend klären können. Der Grund, weshalb sich ein Star-Regisseur ziemlich mit Brad Pitt in die Wolle bekam, hat jedenfalls nichts mit unangenehmen Gerüchen zu tun. Was tatsächlich der Grund war, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Er kann unberechenbar werden": Star-Regisseur packt über schwierigen Filmdreh mit Brad Pitt aus

Ein ähnlicher Artikel ist auf unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.

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