Mit Kassenschlagern wie „Fack Ju Göhte“ oder „Das perfekte Geheimnis“ hat sich Elyas M’Barek längst in den Olymp der deutschen Schauspielriege gespielt. Kaum ein anderer Star schafft es so mühelos, Charme, Witz und eine Prise Selbstironie auf die Leinwand zu bringen. Die Rolle in „Liebesdings“ ist damit perfekt auf ihn zugeschnitten. Darin spielt M’Barek ausgerechnet den berühmtesten Filmstar Deutschlands, der alles hat, was man sich nur wünschen kann: Ruhm, Reichtum, rote Teppiche. Doch ein unbedachter Moment katapultiert ihn aus der Glamourwelt direkt ins Abseits.
Inszeniert wurde die in Berlin angesiedelte Komödie von Anika Decker, die sich bereits mit „High Society“ und „Traumfrauen“ einen Namen im Genre gemacht hat. Decker schrieb nicht nur das Drehbuch, sondern war auch als Co-Produzentin beteiligt. Mit „Liebesdings“ erzählt sie eine Liebesgeschichte, die hinter die Fassade des Starrummels blickt. Wer Elyas M’Barek bei diesem Abenteuer begleiten will, sollte ein Netflix-Abo haben: Ab dem heutigen 25. Februar 2026 ist „Liebesdings“ bei dem Streamingdienst mit dem roten N abrufbar.
Das ist "Liebesdings"
Der Filmstar Marvin Bosch (M'Barek) gerät nach einem völlig missglückten Interview mit der Boulevardjournalistin Bettina Bamberger (Alexandra Maria Lara) in einen handfesten Skandal: Auf der Flucht vor den Medien landet er im feministischen Berliner Off-Theater „3000“, das von Frieda (Lucie Heinze) geleitet wird und kurz vor der Schließung steht. Dort nimmt Marvin versehentlich einen mit Drogen versetzten Tee zu sich, was seinen Ruf weiter beschädigt – zumal Bamberger sein Erbrochenes analysieren lässt und sogar ein alter Tankstellenüberfall durch seinen Freund Hakan (Dennis Moschitto) öffentlich wird.
Während seine Karriere ins Wanken gerät, raufen sich der selbstverliebte Star und die idealistische Theatermacherin notgedrungen zusammen, um sowohl das Theater als auch Marvins Image zu retten. Aus der Zweckgemeinschaft entsteht langsam echte Nähe – und am Ende investiert Marvin sein gesamtes Vermögen in das Off-Theater, steht selbst als Komiker auf der Bühne und findet fernab des Glamours eine neue Perspektive.
Neben Elyas M’Barek und seiner Leinwandpartnerin Lucie Heinze („Mein Sohn“), Alexandra Maria Lara („Der Untergang“) und Dennis Moschitto („Rheingold“) ist noch eine lange Reihe weiterer prominenter Gesichter aus der hiesigen Film- und Fernsehlandschaft zu sehen. So stehen u.a. Peri Baumeister („Blood Red Sky“), Rick Kavanian („Das Kanu des Manitu“), Anna Thalbach aus „Du hast es versprochen“ und Maren Kroymann („Enkel für Anfänger“) auf der Cast-Liste.
Tanzende Tampons in "Liebesdings" sorgen für Probleme
Fun-Fact zum Film: Wegen überdimensionaler Tampons, die in dem Film und auch im veröffentlichten Trailer zu sehen sind, zierte sich ein öffentlich-rechtlicher Sender, diesen zu zeigen. Dazu sagte Anika Decker im Interview mit dem „Merkur“: „Dieser immer noch verhaltene Umgang mit dem Thema Menstruation war überhaupt erst der Ausgangspunkt für die Tampon-Szene im Film. Auf der Premiere in Berlin hatten wir nach der Szene Applaus.“
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