Seit einer Weile schon arbeitet der zweifache Oscargewinner Mel Gibson („Braveheart“) in Form der Prestigeprojekte „Lethal Weapon 5“ und „Die Passion Christi 2“ an seinem großen Comeback als Regisseur. Um bis zu deren Realisierung die Rechnungen zahlen zu können, übernimmt der vor einigen Jahren aufgrund wiederholter rassistischer, antisemitischer und misogyner Äußerungen bei den großen Hollywood-Studios in Ungnade gefallene 1980er-Superstar verstärkt Rollen in B-Filmen.
Einer davon ist der Psycho-Thriller „On The Line“, der am heutigen 9. März 2026 um 22.20 Uhr im ZDF sein Debüt im Free-TV feiert. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 10. auf den 11. November um 0.50 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-16-Titel aktuell ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei WOW* streamen. Zudem ist er als Blu-ray, DVD und kostenpflichtiges Video-on-Demand zu haben:
Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr „On The Line“ dort übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen*. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des FilmTotal-Channels anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 3,99 Euro pro Monat fällig.
Lohnt sich das Einschalten bei "On The Line"?
Wer trotz seiner verbalen Ausfälle noch immer an Filmen mit Mel Gibson vor der Kamera interessiert war, konnte in den letzten Jahren wirklich jede Menge neuer Titel sehen. Obwohl ein paar Highlights wie „Dragged Across Concrete“, „Bandit - Catch Him If You Can“ oder der Weihnachtsspaß „Fatman“ dabei waren, ist das meiste davon allerdings entweder Durchschnittsware oder ziemlicher Mist. Nun fragt ihr, in welche Kategorie „On The Line“ fällt und ob es sich lohnt, ihn einzuschalten, oder?
Um es kurz zu machen: nein. „On The Line“ mag eine recht vielversprechende Ausgangssituation bieten, ist aber letztlich alles andere als ein guter Film. Das liegt nicht daran, dass der vom Franzosen Romuald Boulanger inszenierte Reißer nicht an seinem Story-Schauplatz L.A., sondern komplett in Paris gedreht wurde. Denn dieser Umstand ist eigentlich egal, da sich fast sämtliche Szenen in geschlossenen Räumen abspielen.
Allerdings sind die schauspielerischen Leistungen eher mäßig. Gibson wirkt zumeist, als würde er seine Zeilen einfach nur wie auf Autopilot abspulen. Der Rest des Casts um unter anderem „Entourage“-Veteran Kevin Dillon und Ex-Kinderstar William Moseley (er war der Peter Pevensie in der „Die Chroniken von Narnia“-Reihe) kommt entweder grausam hölzern oder komplett desinteressiert rüber. Der Verfasser dieses Textes kann euch „On The Line“ also wirklich nicht empfehlen.
"On The Line": Das ist die Story
Elvis Cooney (Mel Gibson) ist der „Sorgenonkel“ einer nächtlichen Radio-Talkshow in Los Angeles. Als Star des kleinen Senders hat er sich und seiner Familie damit einen angenehmen Lebensstil beschert. Sein Status schürt aber auch den Neid einiger Kolleg*innen. Zudem ist mindestens einer seiner Stammhörer nicht allzu gut auf den Radiomann mit den flapsigen Kommentaren zu sprechen.
Denn eines späten Abends ruft plötzlich ein Unbekannter an, der zur Abwechslung mal ihm Probleme bereitet. Teilt der dem verdatterten Elvis doch unumwunden mit, dass er gerade in sein Haus eingedrungen sei und nun seine Familie töten werde. Der Moderator versucht alles, um ihn davon abzuhalten und herauszubekommen, mit wem er es zu tun hat. Dann offenbart der Mann seine Motive...
Ihr habt Lust auf einen anderen, recht neuen Thriller mit Mel Gibson? Dann schaut in den folgenden Artikel rein:
Neu auf Amazon Prime Video: Mel Gibson auf Serienkillerjagd – basierend auf wahren Begebenheiten!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.