Stephen Hibbert ist tot. Wie die Familie des Autors und Schauspielers laut TMZ bekannt gab, starb dieser bereits am vergangenen Montag an einem Herzinfarkt. Er wurde 68 Jahre alt.
„Unser Vater, Stephen Hibbert, ist diese Woche unerwartet verstorben“, heißt es in einem offiziellen Statement der Kindern des Darstellers. „Sein Leben war erfüllt von Liebe und Hingabe sowohl für seine Kunst als auch für seine Familie.“
Das war Stephen Hibbert
Am 19. September 1960 im englischen Fleetwood geboren, trieb es Hibbert bereits in jungen Jahren in die USA – wo er alsbald als Fernsehautor tätig war. Von 1984 bis 1986 gehörte er zum Autorenteam von „Late Night With David Letterman“, bevor er schließlich auch einzelne Episoden zu Zeichentrickserien wie „Darkwing Duck - Der Schrecken der Bösewichte“, „Tiny Toon Abenteuer“ und „Animaniacs“ beisteuerte. Später wirkte er unter anderem an der 90er-Kult-Sitcom „Das Leben und ich“ mit.
Hibbert versuchte sich auch als Schauspieler, in Großproduktionen wie „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ oder „Austin Powers - Spion in geheimer Missionarsstellung“ reichte es letztlich aber nur für namenlose Kurzaustritte als „Tourist on Toilet“ oder „Guard at Jail Cell“. Doch seinen berühmtesten Kino-Moment hatte Hibbert zweifelsohne in Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ – als in Ledermontur gehüllter Sexsklave, bekannt als der „Gimp“ bzw. „Hinkebein“ (siehe Titelbild dieses Artikels).
Hibbert starb damit nur wenige Monate nach Peter Greene – dessen Figur Zed den Gimp in seinem Folterkeller hält:
Tarantino-Star Peter Greene ist tot – Bekannt aus "Pulp Fiction" und "Die Maske"