"Kein herkömmlicher Blockbuster": Neuer Sci-Fi-Actionkracher mit "Dune"- & Marvel-Stars kommt kurz nach Kinostart schon zu Amazon Prime Video
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

Nachdem er erst am 22. Januar in den Kinos startete, könnt ihr ihn jetzt auch schon streamen: Im neuen Film von „Wanted“-Regisseur Timur Bekmambetov erwarten euch Chris Pratt, Rebecca Ferguson und dystopische Sci-Fi.

Konnte er mit seinem spektakulären Fantasy-Doppel „Wächter der Nacht“ und „Wächter des Tages“ erstmals international für Furore sorgen, gelang Timur Bekmambetov mit dem Over-the-Top-Feuerwerk „Wanted“ schließlich auch der Sprung nach Hollywood. In der jüngeren Vergangenheit setzte sich der kasachisch-russische Visionär allerdings vor allem mit den Gegebenheiten des modernen Alltags auseinander – etwa als Produzent von Filmen wie dem Horror-Reißer „Unknown User“, den Vermissten-Thrillern „Searching“ und „Missing“ sowie dem Totalausfall „War Of The Worlds“ – der nicht ohne Grund in gleich sechs Kategorien für die Goldene Himbeere nominiert ist.

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Während die beiden letzten von ihm persönlich inszenierten Filme – „Profile“ (2018) und „Devyataev“ (2021) – nach wie vor auf eine hiesige Veröffentlichung warten, bekamen wir am 22. Januar mit „Mercy“ in Deutschland Timur Bekmambetovs erste Regiearbeit seit zehn Jahren zu sehen. Ob er damit sein damals veröffentlichtes „Ben Hur“-Remake übertrumpfen kann, wollten im Kino allerdings nicht allzu viele Menschen herausfinden.

Gerade einmal 54,3 Millionen Dollar konnte der prominent besetzte Science-Fiction-Film weltweit einspielen – und damit nicht einmal genug, um die Produktionskosten (60 Millionen Dollar) zu decken. Für eine Produktion der Amazon MGM Studios spielt die Kinoauswertung traditionsgemäß aber ohnehin keine übergeordnete Rolle. Doch hat der Film wenigstens das Zeug dazu, auf der hauseigenen Streaming-Plattform zum Erfolg zu werden? Davon könnt ihr euch ab sofort kostenpflichtig sowie schon in Kürze ganz ohne Zusatzkosten überzeugen.

Denn gerade einmal sechs Wochen nach Kinostart feierte der dystopische Sci-Fi-Actioner mit unter anderem Chris Pratt („Guardians Of The Galaxy“, „Jurassic World“) und Rebecca Ferguson („Dune“, „Mission: Impossible“-Reihe) jetzt auch schon seine Premiere als Video-on-Demand. Wer sich noch ein paar Tage länger gedulden kann und Amazons Premiumdienst abonniert hat, kann den kurzweiligen KI-Thriller übrigens ab dem 22. März auch schon im Abo bei Prime Video streamen.

Amazon Prime Video
"Mercy": In 13 Tagen bei Prime Video im Abo.

"Mercy": Mitreißender Bombast, wenn auch mit Logiklöchern

Trotz seiner namhaften Besetzung ist „Mercy“ am Ende „kein herkömmlicher Blockbuster“, wie FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen in seiner Kritik festhält. Ob am Ende die Vor- oder die Nachteile überwiegen, die der zwar kurzweilig geratene, aber nicht immer ganz schlüssige Film mit sich bringt, muss am Ende jeder selbst entscheiden. In unserer Besprechung, in der es letztlich durchschnittliche 2,5 von 5 möglichen Sternen gab, halten sich beide die Waage. Das Fazit der FILMSTARTS-Kritik:

Ein Film wie das 90-minütige Scrollen durch einen TikTok-Feed. Allein aufgrund des halsbrecherischen Tempos ist „Mercy“ immer mitreißend, selbst wenn nicht alles unbedingt Sinn ergibt und man sich hinterher womöglich auch ein Stück weit leer fühlt.

Mercy
Mercy
Starttermin 22. Januar 2026 | 1 Std. 41 Min.
Von Timur Bekmambetov
Mit Chris Pratt, Rebecca Ferguson, Annabelle Wallis
User-Wertung
3,5
Filmstarts
2,5
Im Stream

Und darum geht's in „Mercy“: Der Polizist Chris Raven (Chris Pratt) kommt eines Tages an einen Stuhl gefesselt zu sich. Er befindet sich mit KI-Richterin Maddox (Rebecca Ferguson) allein im Gerichtssaal des Mercy-Programms – in dem ihm nicht mehr als 90 Minuten bleiben, um die Künstliche Intelligenz davon überzeugen, den Mord an seiner Ehefrau (Annabelle Wallis) nicht begangen zu haben. Denn nur wenn es ihm gelingt, die Wahrscheinlichkeit seiner Schuld anhand der gegebenen Faktenlage auf unter 92,5 Prozent zu senken, kann er aufgrund „vernünftiger Zweifel“ freigesprochen werden und der ihm drohenden Todesstrafe entgehen…

Futuristische Ermittlungen in einer dystopischen Zukunft? Das erinnert doch auch an einen Blockbuster-Geniestreich von Steven Spielberg – den ihr seit kurzer Zeit erstmals auch in 4K erleben könnt:

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