Mit unter anderem zehn Emmys und jeder Menge weiteren Preisen überhäuft, gilt „Severance“ als eine der besten Serien der Gegenwart. Das untermauern unter anderem auch beeindruckende Durchschnittswertungen auf gängigen Plattformen wie IMDb (8.6 von 10 Sternen) oder Metacritic (85 von 100 Punkten) sowie Platzierungen in diversen Bestenlisten – Staffel 2 brachte es im Ranking von FILMSTARTS und Moviepilot etwa auf Rang 4 der besten TV-Serien 2025:
Die besten Serien 2025 - mit Hits von Netflix, Disney+ und Apple TV an der SpitzeVergingen nach der ersten Season noch stolze drei Jahre, soll es diesmal nicht so lange dauern, bis es neuen Nachschub gibt. Zugleich wurde für die bereits im März vergangenen Jahres bestätigte dritte Staffel allerdings auch schon ein großer Verlust verkündet. So wissen wir seit letztem Sommer etwa, dass Ben Stiller nicht auf den „Severance“-Regiestuhl zurückkehren wird. Schade, prägte der „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“-Regisseur und -Hauptdarsteller die Serie doch ganz entscheidend, inszenierte etwa elf der bisher 19 Episoden – und gab mit den ersten drei Kapiteln auch die Richtung für das vor, was danach kam.
Ist der Grundstein mit den ersten Episoden erst einmal gelegt, ist es bei TV-Serien allerdings auch absolut üblich, neue Filmemacher für die Inszenierung an Bord zu holen, die sich fortan an der zu diesem Zeitpunkt bereits erstellten Blaupause entlanghangeln. Im Falle von Ben Stiller hat man, wie World Of Reel jetzt berichtet, jetzt einen Nachfolger gefunden: Kogonada.
Das ist Kogonada
Der gebürtige Südkoreaner lebt seit seiner Kindheit in den USA und verdingte sich zunächst als Kritiker, analysierte beispielsweise in Video-Essays unterschiedlichste Filme und Serien. Setzte er sich so unter anderem mit den Werken von Alfred Hitchcock, Wes Anderson oder Richard Linklater auseinander, versuchte er sich mit „Columbus“ im Jahr 2017 erstmals selbst als Autor und Regisseur – und brachte es mit deinem gefeierten Debütfilm direkt zum renommierten Sundance Filmfestival.
Sein Nachfolger „After Yang“ konnte uns von FILMSTARTS zwar nur bedingt überzeugen, die internationale Presse zeigte sich von dem reduzierten Drama um eine Familie, die um ihren treuen Roboter kämpft, allerdings durchaus angetan. Vor allem schnupperte Kogonada damit aber schon einmal Science-Fiction-Luft – quasi als Vorbereitung auf seine spätere Karriere. Schließlich übernahm er auch schon bei zwei „Star Wars: The Acolyte“-Folgen die Regie.
Sein bislang größter Film („A Big Bold Beautiful Journey“ mit Margot Robbie und Colin Farrell) floppte zwar an den Kinokassen, bei seinem nächsten Projekt sind die Weichen allerdings gestellt, um wieder auf die Erfolgsspur zurückzukehren. Schließlich soll er Stiller als Haupt-Regisseur ablösen, den Großteil, vielleicht sogar sämtliche Folgen der neuen „Severance“-Season verantworten – und damit eine der beliebtesten Serien der Gegenwart fortführen.
Im Mittelpunkt der Serie steht das Unternehmen Lumon Industries, das eine Technologie entwickelt hat, mit dessen Hilfe sich die Persönlichkeiten von Mitarbeiter*innen in eine Arbeits-Persönlichkeit (die sogenannten Innies) und ihre ursprüngliche Persönlichkeit (die Outies) aufspalten lassen. Unter anderem Mark Scout (Adam Scott) ist bei der Arbeit also buchstäblich ein anderer Mensch als Zuhause. Doch schon bald wollen sich die Innies die missbräuchliche Behandlung durch Lumon nicht mehr gefallen lassen…
Übrigens: Der Serie, die ihr übrigens bei Apple TV sowie auch auf Apples Streaming-Channel auf Amazon Prime Video* streamen könnt, steht womöglich noch eine große Zukunft bevor. Der Apfelkonzern hat jedenfalls bereits dafür Sorge getragen, dass das Format uns noch länger erhalten bleiben könnte:
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