Fast 20 (!) Kilo Zusatzgewicht: Dwayne Johnson über seine Verwandlung für Disneys "Vaiana"-Remake
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Berührt und fasziniert zu werden, aber auch etwas über sich selbst lernen – das bedeutete Kino schon immer für Daniel. Darum machte der einstige Sozialarbeiter am Ende seine Leidenschaft auch zum Beruf.

Gerade wurde der Trailer zur Live-Action-Neuverfilmung von „Vaiana“ veröffentlicht. Wieder mit an Bord: Original-Star Dwayne Johnson – der als Maui nicht nur ordentlich Muskeln zulegte, sondern auch Haare.

The Smashing Machine“ floppte und bestätigte endgültig, dass auch Dwayne Johnson als Hauptdarsteller kein Garant mehr für (wirtschaftlichen) Erfolg ist. Richtig eingesetzt, weiß die Wrestling-Ikone aber natürlich immer noch, die Massen in die Filmtheater zu locken. Und wie könnte man ihn wohl besser einsetzen als in einer Rolle, die er bereits in einem seiner größten Hits spielte?

Der Animationsfilm „Vaiana“ – international übrigens auch als „Moana“ sowie „Oceania“ bekannt – spielte 2016 über 687 Millionen Dollar ein und war damit ein voller Erfolg für Produktionsstudio Disney. Nachdem allerdings einige Jahre ins Land gingen, bis das Maushaus versuchte, daran anzuschließen, geht es nun vergleichsweise schnell. Kam 2024 erst die animierte Fortsetzung „Vaiana 2“ in die Kinos, startet mit „Vaiana“ am 9. Juli 2026 auch schon das Live-Action-Remake des Disney-Hits. Und der gestern veröffentlichte Trailer (siehe oben) gibt endlich tiefe Einblicke in den mit Spannung erwarteten Realfilm – in dem uns natürlich immer noch ganz schön viele Effekte aus dem Computer erwarten.

Nebst ausuferndem CGI-Spektakel waren es allerdings vor allem handgemachte Elemente, die in der seit gestern millionenfach geschauten Vorschau für Gesprächsstoff sorgten. Während sich in der Kommentarsektion auf YouTube manche User vorfreudig geben und andere den Sinn hinter der Neuverfilmung in Frage stellen, wird vor allem auch Dwayne Johnsons Perücke thematisiert. Denn auch wenn wir seine Figur Maui aus dem animierten Kassenschlager mit Lockenkopf kennen, ist es eben doch ein Stück weit befremdlich, den ansonsten glatzköpfigen „The Rock“ mit derartiger Haarpracht zu sehen. Doch nicht nur das Haarteil stellte den Publikumsliebling bei den Dreharbeiten vor große Herausforderungen, wie er sowie Regisseur Thomas Kail nun verrieten.

Prothesen, Haare… und dann auch noch der Körper!

„Wir wussten, dass die Perücke richtig Volumen haben muss“, so Kail im Gespräch mit Entertainment Weekly. Da die Dreharbeiten zu großen Teilen im Wasser stattfanden, stellte man sich so natürlich auch die Frage, wie sie sich wohl nass verhalten und aussehen würden. Und nicht nur das. „Die Perücke wiegt durch das ganze Wasser [...] dreieinhalb Kilo mehr“, gibt Kail obendrein zu bedenken.

Johnson spricht dabei von einer „Herausforderung“, die er in dieser Form nicht hatte kommen sehen: „Die Prothesen, die Haare und dann der Körper [...] das sind 18 Kilo Zusatzgewicht!“

Die zusätzliche Last von rund 40 Pfund, die Johnson beim Dreh mit sich herumschleppen musste, stellten den Action-Star vor ein Problem. „Es gibt Freiheiten, wenn man performt, egal ob als Schauspieler oder Sänger“, so Johnson darüber, sich jene Freiheiten am Set zurückholen zu wollen – und gegen die „18 Kilo Prothesen, Haare und Körper“ anzukämpfen.

Johnson nahm für „The Smashing Machine“ zwar reichlich Muskelmasse zu, speckte für „Lizard Music“ kurz darauf allerdings auch wieder ordentlich ab. Direkt aufs Neue 40 bis 50 Pfund zuzulegen und diesen Körper dann auch über den Monate andauernden Dreh zu halten, sei quasi unmöglich gewesen. Also half man mit einem speziellen Muskel-Anzug nach – der aber eben auch reichlich Gewicht mitbrachte und Dwayne Johnson am Set mächtig ins Schwitzen brachte. „Zwischen den Aufnahmen standen fünf, sechs Menschen mit Ventilatoren um mich“, erinnert sich der Schauspieler im Gespräch mit Entertainment Weekly.

Inwiefern sich diese Mühe am Ende auch gelohnt hat und wie sich Johnson als Live-Action-Maui schlägt, sehen wir in gut dreieinhalb Monaten. Und im folgenden Artikel erfahrt ihr mehr über die Fortsetzung einer außergewöhnlichen Superhelden-Saga aus dem Hause Disney:

Vergesst Marvel & Co.: Jetzt wird die beste Superhelden-Reihe des 21. Jahrhunderts fortgesetzt – 10 Jahre nach dem letzten Teil!

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