Das Produktionsstudio A24 hat sich in den vergangenen Jahren als eine der wichtigsten Anlaufstellen für kreativen Freiraum im zeitgenössischen Hollywood-Kino etabliert. Dabei setzt das Studio nicht auf ein bestimmtes Genre, sondern beweist mit einer bemerkenswerten Bandbreite an Produktionen seine Vielseitigkeit – vom stillen Drama „Past Lives“ über die romantische Komödie „Materialists“ bis hin zum vielfach ausgezeichneten Oscar-Erfolg „Everything Everywhere All At Once“.
Auch im Horrorkino ist A24 längst zuhause. So verantwortete das Studio etwa moderne Genre-Highlights wie „Hereditary – Das Vermächtnis“ oder „Midsommar“. In diese Reihe soll sich nun auch „Backrooms“ einreihen, der am 4. Juni 2026 in die Kinos kommen wird. Der Schocker basiert auf einer gleichnamigen Kurzfilmreihe, die sich auf YouTube zu einem modernen Horror-Hype entwickelt hat. Hinter dem Phänomen steht der erst 20-jährige Kane Parsons, der nun die außergewöhnliche Gelegenheit erhält, sein eigenes Internet-Erfolgsprojekt als abendfüllenden Spielfilm auf die große Leinwand zu bringen.
Nachdem ein erster Teaser bereits unheimliche Bilder endloser, verlassener Räumlichkeiten zeigte – begleitet von verzerrt-bedrückenden Klangteppichen, die den Stil der Kurzfilmreihe prägen –, gibt es im neuen Trailer zu „Backrooms“ nun deutlich mehr zu entdecken.
Darum geht es in "Backrooms"
In der Kinofassung bleibt es keineswegs dabei, verstörende Korridore und scheinbar endlose, identisch wirkende Räume aneinanderzureihen. Stattdessen wird die unheimliche Welt in eine konkrete Handlung eingebettet: Als der Patient einer Therapeutin plötzlich in einer fremden Dimension verschwindet, sieht sie sich gezwungen, selbst in diese albtraumhafte Parallelwelt vorzudringen, um ihn zu retten. Was sie dort erwartet, sprengt jedoch jede Vorstellungskraft und konfrontiert sie mit einer Realität, die sich den gewohnten Gesetzen von Raum und Zeit entzieht.
Im Trailer ist unter anderem zu sehen, wie Chiwetel Ejiofor („12 Years A Slave“) die hinter der Wand eines Geschäfts verborgenen Räume erkundet. Dabei scheint „Backrooms“ auch mit Elementen der Found-Footage-Technik zu spielen, etwa durch den Einsatz von Überwachungskameras. Gegen Ende des Trailers erhaschen wir zudem einen Blick auf Renate Reinsve („Sentimental Value“), die ebenfalls durch ein unsichtbares Portal in der Wand in die fremde Dimension gelangt.
Übrigens: Richtig unheimlich ist auch der erste Trailer zur „Kap der Angst“-Serie. Im nachfolgenden Artikel könnt ihr einen Blick in den Clip werfen:
Nach 34 Jahren legt Martin Scorsese seinen Kult-Thriller als Serie neu auf: Der erste Trailer zu "Kap der Angst" ist da!