Nach 17 Jahren kommt das Sequel zum Kulthit: Frankreichs Superstar im deutschen Trailer zu "LOL 2.0"
Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Das Schulfach Französisch hätte Oliver Kube um ein Haar das Abitur gekostet. Dennoch liebt er das so vielfältige und facettenreiche Kino unseres Nachbarlandes – von François Truffaut und Jean-Luc Godard bis Céline Sciamma, Jacques Audiard, Gaspar Noé oder Quentin Dupieux.

Sucht ihr nach einem Film, den ihr zusammen mit euren fast erwachsenen Kindern beziehungsweise mit euren junggebliebenen Eltern im Kino erleben könnt? Dann schaut doch hier mal in den Trailer zu „LOL 2.0“ rein:

LOL 2.0“ ist ein spätes Sequel zu „LOL“. Der Film avancierte 2009 zum Hit. Vor allem Mütter und ihre Töchter im Teenageralter stürmten die Kinos. Wobei der sympathische Spaß auch jede Menge andere Bevölkerungsgruppen angesprochen haben muss. Die in Paris lebende und arbeitende Regisseurin und Drehbuchautorin Lisa Azuelos („Ein Augenblick der Liebe“) hatte mit ihrer Mischung aus Drama und Komödie offenbar einen Nerv getroffen.

Inspiriert wurde Azuelos damals von ihrer eigenen Tochter und deren Sehgewohnheiten im Kino. Der Filmemacherin war nämlich aufgefallen, dass das Mädchen und ihre Freund*innen fast ausschließlich US-Produktionen schauten, weil damals offenbar keine französischen Filme für Jugendliche gemacht wurden. So ging sie selbst daran, Abhilfe zu schaffen und etwas Entsprechendes auf die Leinwände zu bringen. Ihre ebenso lustige wie rührende, manchmal aber auch traurige Story um einige Teens, die umgeben von ihren Eltern und ihrer Clique den eigenen Weg im Leben suchten, war ein durchschlagender Erfolg. Allein in Frankreich sahen den Film unter anderem mit „Braveheart“- und „La Boum - Die Fete“-Superstar Sophie Marceau über vier Millionen Menschen.

Nachdem ihr 2012 inszeniertes US-Remake mit Demi Moore und Miley Cyrus gefloppt war, wandte sich Azuelos dann anderen Projekten zu. Bis jetzt. Denn nun dürfen wir uns über ein Sequel zu „LOL“ freuen, in dem neben Marceau unter anderem auch Thaïs Alessandrin („Ausgeflogen“), Alexandre Astier („5 Zimmer Küche Sarg“) und Françoise Fabian („Meine wunderbare Scheidung“) in ihren angestammten Rollen wieder mit von der Partie sind:

„LOL 2.0“ startet bundesweit am 18. Juni 2026 in den deutschen Kinos.

LOL 2.0
LOL 2.0
Von Lisa Azuelos
Mit Sophie Marceau, Thaïs Alessandrin, Vincent Elbaz
Starttermin 18. Juni 2026

Wer zuvor die Erinnerung an „LOL“ auffrischen oder den Film zum ersten Mal schauen möchte, kann dies für ein paar wenige Euro per Video-on-Demand tun:

Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr „LOL“ über den obigen Link übrigens ganz ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des auch sonst jede Menge lohnende Titel bietenden AllStars-Channels* anmelden. Sofern ihr nicht wieder stornieren wollt, werden nach dem Probezeitraum 3,99 Euro pro Monat fällig.

Das ist die Story von "LOL 2.0"

Seit ihre Kinder erwachsen und ausgezogen sind, genießt Mittfünfzigerin Anne (Sophie Marceau) ihre neu gewonnene Freiheit. Die ist aber schnell wieder flöten, als ihre 23-jährige Tochter Louise (Thaïs Alessandrin) nach beruflichen und privaten Rückschlägen plötzlich wieder bei ihr einzieht. Das ungeplante WG-Leben bringt schnell einiges an Konflikten mit sich.

Obendrein wird Anne, die gerade erst den charmanten Vincent (Vincent Elbaz) kennengelernt hat, noch durch eine weitere Neuheit aus der Bahn geworfen. Ihr Sohn Théo (Victor Belmondo) teilt ihr nämlich mit, dass sie bald Oma werden wird. Angesichts all dieser unerwarteten Entwicklungen muss Anne lernen, zu akzeptieren, dass es sinnlos ist, ihr Leben allzu weit vorauszuplanen.

Wenn ihr „LOL 2.0“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Passend zu „LOL“ und „LOL 2.0“ hat FILMSTARTS-Autorin Monta Alaine noch einen wunderbaren Streaming-Tipp für euch auf Lager:

Streaming-Tipp: Einer der größten Kultfilme der 1980er-Jahre

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