Morgan Freeman hat seine Kino-Karriere spät begonnen – er hatte die 40 bereits deutlich überschritten, als er im Gefängnisdrama „Brubaker“ (1980) in seine erste richtige Leinwandrolle schlüpfte. Zuvor war er vor allem im Fernsehen und auf der Theaterbühne aktiv. Auf seinen internationalen Durchbruch wiederum musste er noch fast ein ganzes Jahrzehnt warten:
Ende der 1980er-Jahre wurde er durch seine Oscar-nominierte Performance in „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (übrigens ein Film, den Freeman selbst nicht besonders schätzt) weltbekannt. Seitdem zählt der heute 88-Jährige, der für seine Nebenrolle in „Million Dollar Baby“ (2004) einen Academy Award gewann, zu den erfolgreichsten und beliebtesten Hollywood-Stars überhaupt.
Doch nicht nur seine Leistungen vor der Kamera haben ihm eine Menge Respekt eingebracht, sondern auch sein philanthropisches Engagement. So stellt er seine materiellen Ressourcen gern für die gute Sache zur Verfügung. Das vielleicht beste Beispiel dafür ist seine Ranch im US-Bundesstaat Mississippi, die er in den letzten Jahren gezielt in ein Schutzgebiet für Bienen verwandelt hat.
Deshalb stellte Morgan Freeman seine Ranch den Bienen zur Verfügung
Im letzten Jahrzehnt hat die Umweltbehörde der Vereinigten Staaten nämlich eindrücklich davor gewarnt, dass die Bienenpopulation auf alarmierende Weise zurückgeht. Das ist vor allem deshalb besorgniserregend, weil die Honig produzierenden Insekten eine entscheidende Rolle für den Erhalt und die Entwicklung natürlicher Ökosysteme spielen, unter anderem durch die Bestäubung von Pflanzen. Doch während die US-Regierung bestehende Beschränkungen für bienenschädliche Pestizide nicht konsequent durchsetzt, entschied sich Morgan Freeman, selbst aktiv zu werden und mit gutem Beispiel voranzugehen.
Auf seinem rund 50 Hektar großen Anwesen ließ der „Bruce Allmächtig“-Mime 26 Bienenstöcke ansiedeln, die er aus dem US-Bundesstaat Arkansas beschaffte, und gestaltete die Umgebung gezielt bienenfreundlich. So pflanzte er beispielsweise Lavendel und Klee, um den Tieren ausreichend Nahrung zu bieten. Zudem versorgte er die Bienen bei Bedarf mit Zuckerwasser und verzichtet bewusst darauf, Schutzkleidung zu tragen oder Honig zu ernten – stattdessen stellt er das Wohl der Tiere und ihre ungestörte Vermehrung in den Vordergrund.
Wenn das mal kein Grund ist, Freeman noch sympathischer zu finden als ohnehin schon! Falls ihr nun wissen wollt, welcher Schauspieler selbst bei dem immer so ruhig und ausgeglichen wirkenden Mimen extreme Nervosität ausgelöst hat, dann lest direkt im folgenden Artikel weiter:
"Ich war gelähmt vor Aufregung": Diese Hollywood-Ikone bewunderte Morgan Freeman so sehr, dass die Zusammenarbeit für beide zur Herausforderung wurdeFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
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