„Kursk - Niemand hat eine Ewigkeit“ ist ein erstklassig besetzter U-Boot-Thriller, der auf einer haarsträubenden, realen Begebenheit basiert. Der Film mag keine Sensation wie etwa „Das Boot“ oder „Jagd auf Roter Oktober“ sein. Fans des Sujets dürften sich aber dennoch mehr als angemessen unterhalten fühlen.
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In den Hauptrollen erwarten euch Matthias Schoenaerts („Der Geschmack von Rost und Knochen“), Léa Seydoux („James Bond 007 - Spectre“), Colin Firth („The King's Speech“), Peter Simonischek („Toni Erdmann“) und Max von Sydow („Der Exorzist“) in einem seiner letzten Filme. In Nebenparts sind zudem deutsche Stars wie August Diehl („Ein verborgenes Leben“), Matthias Schweighöfer („Brick“) und Pit Bukowski („Babylon Berlin“) dabei.
"Kursk": Das ist die Story
August 2000: Das Atom-U-Boot Kursk nimmt an einem Manöver der russischen Marine in der Barentssee teil. Als ein instabiler Torpedo an Bord explodiert, wird es schwer beschädigt und sinkt schnell auf den Meeresboden. Nur knapp zwei Dutzend Männer um Kapitänleutnant Mikhail Averin (Matthias Schoenaerts) können sich in einem noch intakten Abschnitt behelfsmäßig vor den Wassermassen verbarrikadieren.
Ohne Funkverbindung hoffen sie dort auf Rettung. Doch ihre Marine ist pleite. Die technischen Möglichkeiten des einzig erreichbaren, maroden Bergungsbootes reichen einfach nicht aus. Das verzweifelte Klopfen der Eingeschlossenen wird von den Kameraden zwar über Sonar wahrgenommen, helfen können sie ihnen nicht.
Der britische Commodore Russell (Colin Firth) bietet seinem alten Freund, Admiral Gruzinsky (Peter Simonischek), die Hilfe der NATO an. Dem wird von seinem Vorgesetzten (Max von Sydow) allerdings strikt untersagt, diese anzunehmen. Derweil werden Averins Frau (Léa Seydoux) und andere Familienangehörige der verunglückten Seeleute von Moskau konsequent im Dunkeln gelassen, was die Situation ihrer Männer und Söhne betrifft…
Skandalöses Versagen
Das Drehbuch von Robert Rodat („Der Soldat James Ryan“) basiert auf dem Non-Fiction-Bestseller „Kursk - The Last Mission“ (Originaltitel: „A Time To Die“) von Robert Moore. Der Journalist hatte in diesem nach jahrelanger Recherche den Untergang der Kursk sowie das skandalöse, menschenverachtende Versagen der russischen Militärs und Politiker in Moskau nahezu minutiös dokumentiert. „Kursk - Niemand hat eine Ewigkeit“-Hauptdarsteller Colin Firth wird auf dem Buchdeckel mit diesen Worten zitiert: „Moore nimmt uns mit durch jeden spannenden Moment und wünscht sich merklich, dass [das Ganze] anders ausgehen würde. Herzzerreißend, menschlich und manchmal nur allzu anschaulich – ich habe selten ein so fesselndes Sachbuch gelesen.“
Die Inszenierung von „Das Fest“-Regisseur Thomas Vinterberg wird der wahren Geschichte zwar nur bedingt gerecht. Visuell, atmosphärisch und in Bezug auf die exzellente Besetzung machen der Däne und sein Film allerdings eine ganze Menge richtig. Was die Spannung angeht, wäre indes noch einiges mehr möglich gewesen. Dennoch fesselt der Film über weite Strecken, wie ihr in unserer solide 3 von 5 möglichen Sternen vergebenden FILMSTARTS-Kritik nachlesen könnt.
Apropos Colin Firth: Habt ihr den britischen Edelmimen schon in Guy Ritchies neuer „Sherlock Holmes“-Serie gesehen? FILMSTARTS-Redakteurin und Serien-Expertin Annemarie Havran stellt euch das Projekt im folgenden Artikel näher vor:
Neu auf Prime Video: Das "Sherlock Holmes"-Comeback von Guy Ritchie ist endlich da – "pures Entertainment!"FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.