Der "Iron Man"-Regisseur wollte einen der berühmtesten Superhelden-Tode verhindern, gibt nun aber zu: "Ich habe mich geirrt"
Kevin Gawlik
Kevin Gawlik
-Freier Autor
Film ist für Kevin schon immer die große Liebe gewesen. Dabei faszinieren ihn vor allem Grenzerfahrungen im Genrebereich, Gangsterepen und verzaubernde Begegnungen im Arthaus-Segment.

Filmtode der Lieblingshelden sind nicht nur für Fans schwer zu verkraften. Auch den Schöpfern fällt der Abschied schwer. Jon Favreau, der 2008 mit „Iron Man“ den Erfolg des MCU einläutete, wollte Tony Starks Tod so um jeden Preis verhindern.

Avengers: Endgame“ zählt mit einer Durchschnittswertung von 4,4 von 5 Sternen bei der FILMSTARTS-Community zu den bestbewerteten Marvel-Filmen. Das liegt unter anderem daran, dass neben der Action die emotionale Seite der Figuren besonders hervorgehoben wird. Einige Helden erwartet dabei allzu fatale Konsequenzen, allen voran Tony Stark alias Iron (Robert Downey Jr.).

Auch Superhelden sterben

Regisseur Jon Favreau sprach bei einem Besuch in der Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live!“ über seine Reaktion auf Tod von Iron Man. Als er erfuhr, dass Tony Stark sterben soll, habe er die Regisseure Joe und Anthony Russo angerufen und zu ihnen gesagt, dass er sich nicht sicher sei, ob das eine gute Idee ist. „Es wird die Leute wirklich berühren, denn sie waren Kinder und sind mit der Figur aufgewachsen“, so Favreau

Berührt hat es die Fans allemal, denn mit einem weltweiten Einspielergebnis von knapp 2,8 Milliarden Dollar ist „Avengers: Endgame“ auch der erfolgreichste Superhelden-Film aller Zeiten.

Favreau ergänzte danach in seinem Auftritt in der berühmten Late-Night-Show: „Aber ich muss euch sagen: [Die Russo-Brüder] haben es so gut umgesetzt und Gwyneth [Paltrow] und Robert [Downey Jr.] haben das so wunderbar gespielt, dass es dem Ganzen eine besondere Eindringlichkeit verliehen hat. Sie haben das großartig gemacht. Ich habe mich geirrt. Ich habe mich geirrt! Mir schnürte es die Kehle zu. Auch wenn es nur ein Film ist, gehören diese Figuren schon so lange zu meinem Leben“, so der 59-Jährige.

Favreau setzte sich beim ersten „Iron Man“ entschieden für die Besetzung von Robert Downey Jr. ein und das zu einem Zeitpunkt, als Downeys persönliche Probleme ihn zu einem Außenseiter in Hollywood machten. Die Russo-Brüder hatten 2022 in einem Interview mit Vanity Fair verraten, dass Favreau strikt gegen ihre Entscheidung war, Iron Man sterben zu lassen. Gemacht haben sie es bekanntlich trotzdem.

Am 16. Dezember 2026 kehrt Robert Downey Jr. wieder für das MCU auf die große Leinwand zurück, diesmal jedoch nicht als Iron Man sondern als Bösewicht Doctor Doom in „Avengers: Doomsday“. Einen Trailer zum Film seht ihr hier:

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