Vergesst die alten Filme! Der erste Trailer zum "Resident Evil"-Reboot liefert endlich richtigen Horror – vom "Weapons"-Macher
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Seit „Silent Hill“ ihm gezeigt hat, dass es doch auch gute Videospieladaptionen geben kann, hält Gamer Markus sehnsüchtig Ausschau nach weiteren.

Als bekannt wurde, dass Horror-Hoffnung Zach Cregger („Barbarian“, „Weapons“) einen neuen „Resident Evil“-Film dreht, ließ dass die Vorfreude sofort in schwindelerregende Höhen schnellen. Und der erste Trailer zur Neuauflage befeuert das nun weiter:

Die sechs „Resident Evil“-Filme mit Milla Jovovich konnten mit einem Gesamt-Kinoeinspiel von über 1,2 Milliarden Dollar zwar als voller Erfolg verbucht werden, wirklich viel mit der legendären Videospiel-Vorlage hatten sie allerdings nicht zu tun. Der Neuanfang „Resident Evil: Welcome To Raccoon City“ wollte es 2021 besser machen, konnte in Sachen Grusel, Figuren und Geschichte aber kaum überzeugen – und ging dann auch an den Kassen ziemlich baden.

Daher wagt man fünf Jahre später (und kurz nachdem mit „Resident Evil Requiem“ auch die zu Grunde liegenden Games fortgeführt wurden) nun direkt den nächsten Reboot – mit wesentlich vielversprechenderen Vorzeichen. Denn niemand Geringeres als Zach Cregger hat sich der neuen „Resident Evil“-Verfilmung angenommen. Und der ist nicht nur erklärter Hardcore-Fan der Survival-Horror-Reihe, sondern nach den gefeierten Grusel-Hits „Barbarian“ und „Weapons“ eine DER aktuellen Genre-Hoffnungen Hollywoods.

Keine direkte Adaption eines "Resident Evil"-Spiels: Das erwartet euch im neuen Film

Anders als „Welcome To Raccoon City“, der sich daran versucht hat, die Storys der ersten beiden „Resi“-Spiele in einen Film zu packen, adaptiert der neue „Resident Evil“-Streifen nun keines der Games direkt. Stattdessen wird eine eigene Geschichte erzählt, die besonders den schaurig-unheilvollen Vibe der frühen Serien-Teile einfangen soll und sich daher gut als Nebenplot in diese eingliedern könnte.

Zach Cregger kann hier also vor allem seine Horror-Muskeln spielen lassen, dürfte aber nichtsdestotrotz seinen bislang größten Film abliefern, wie neben einigen unheimlichen Gänsehaut-Einlagen, die definitiv seine Handschrift tragen, auch die eine oder andere Action-Einlage im ersten Trailer vermuten lässt. Nachfolgend könnt ihr euch das Video auch noch mal im englischen Original anschauen:

Hinsichtlich der konkreten Story gibt sich die Vorschau allerdings noch eher geheimnisvoll. So sehen wir vor allem, wie es die von „Euphoria“- und „Weapons“-Star Austin Abrams gespielte Hauptfigur Bryan zunächst bei einem abgelegenen Häuschen im Schnee, später in einer Stadt (womöglich Raccoon City!) mit Zombie-Horden und anderen infizierten Monstrositäten zu tun bekommt. Bekannt ist zudem, dass es sich bei Bryan um einen Kurierfahrer handelt, der ein ganz bestimmtes biomedizinisches Paket von A nach B transportieren muss und dabei ums Überleben kämpft.

Zu sehen gibt es das Ganze dann im Herbst: „Resident Evil“ startet am 17. September 2026 in den deutschen Kinos. Wir konnten tatsächlich schon im vergangenen Jahr am Set der mit Spannung erwarteten Videospiel-Verfilmung in Prag vorbeischauen und werden euch dann noch vor dem Kinostart berichten, warum die Vorfreude darauf wohl sehr berechtigt ist...

Zach Cregger bringt derweil schon jetzt sein nächstes Projekt in Stellung. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Neuer Sci-Fi-Horror auf den Spuren von "Alien" kommt ins Kino statt zu Netflix – von einem der besten Regisseure der Gegenwart! [Update]

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