"Vielleicht merken sie es nicht": Einer der größten Serien-Stars sprach für "Hellraiser 6" vor – obwohl seine Figur seit Teil 4 tot ist
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

„Severance“-Star Adam Scott gab sein Spielfilmdebüt in der Fortsetzung eines der bedeutendsten Horrorfilme überhaupt. Jahre später wurde ihm erneut eine Rolle in einem weiteren Teil der Reihe angeboten.

Vor fast 40 Jahren verfilmte der englische Horror-Autor Clive Barker seine eigene Novelle und schuf damit einen Meilenstein des Genres: „Hellraiser – Das Tor zur Hölle“. Der Film genießt unter Fans bis heute absoluten Kultstatus und zählt auch für uns zu den besten Horrorfilmen aller Zeiten. Zwischen 1988 und 2022 folgten schließlich ganze neun Fortsetzungen sowie eine Neuauflage des düsteren Franchise.

In dem vierten Teil der Reihe, „Hellraiser IV – Bloodline“ hatte dabei ein heute äußerst bekannter Serienstar seinen allerersten Filmauftritt: Adam Scott, den viele als Hauptdarsteller der gefeierten Sci-Fi-Serie „Severance“ kennen. In „Bloodline“ verkörpert er einen Diener, der dabei hilft, einen Dämon zu beschwören.

Wie der Schauspieler kürzlich in der Show Late Night With Seth Meyers erzählte, erhielt er tatsächlich Jahre später die Einladung für „Hellraiser: Hellseeker“, den sechsten Teil der Reihe, vorzusprechen. Das Problem: Seine Figur aus Teil 4 war bereits gestorben.

"Ich brauchte einen Job"

Entsprechend irritiert erinnerte sich Scott: „Mein Agent schickt mir eine Einladung zum Vorsprechen für ‚Hellraiser 6‘ und ich denke mir: ‚Moment mal. Ich war doch in ‚Hellraiser 4‘.‘ (Meine Figur) überlebt das nicht. Aber ich brauche einen Job. Also sage ich mir: ‚Scheiß drauf‘, und gehe zum Vorsprechen, in der Hoffnung, dass sie vielleicht nicht merken, dass ich in ‚Hellraiser 4‘ mitgespielt habe.“

Trotz der offensichtlichen Unstimmigkeit ging er zum Casting – in der Hoffnung, dass es niemandem auffallen würde. Vor Ort wurde die Situation allerdings etwas unangenehm: Im Wartezimmer entdeckte er einen Produzenten des früheren Films. „Ich hielt meine Unterlagen irgendwie hoch und dachte: ‚Wenn er mich nicht sieht und sie mich für gut halten, bekomme ich die Rolle vielleicht‘“, erzählte Scott. Letztlich blieb der Versuch erfolglos – die Rolle bekam er nicht.

Daran sehen wir wohl: Selbst erfolgreiche Karrieren verlaufen selten geradlinig. Auch Margot Robbie musste schon Rückschläge einstecken – etwa als sie eine Rolle aufgrund eines Vorsprechens verlor, zu dem sie unfreiwillig benebelt erschien. Was dahinter steckt, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Ich bin high": "Wuthering Heights"-Star Margot Robbie verpatzte ein Vorsprechen wegen eines unfreiwilligen Rausches

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