Seit ihrem Durchbruch an der Seite von Leonardo DiCaprio im Biopic „The Wolf Of Wall Street“ ist Margot Robbie aus Hollywood nicht mehr wegzudenken. Es folgten weitere große Rollen, etwa neben Will Smith in „Focus“, als Harley Quinn in „Suicide Squad“, in der Titelrolle der Eiskunstläuferin Tonya Harding in „I, Tonya“ sowie als Sharon Tate in „Once Upon A Time… In Hollywood“ von Quentin Tarantino. Ihren bislang wohl größten Erfolg feierte die Schauspielerin mit dem Realfilm „Barbie“, der auf der Kultpuppe des Spielzeugherstellers Mattel basiert. Die Komödie wurde 2023 zum umsatzstärksten Film des Jahres und Robbie soll dafür rund 50 Millionen US-Dollar verdient haben.
Doch bevor sie sich einen festen Platz an der Spitze Hollywoods erobern und ihre Rollen frei auswählen konnte, befand sich auch Margot Robbie in derselben Lage wie jeder andere aufstrebende Schauspieler: Sie musste zu Vorsprechen gehen. Dass dabei nicht immer alles reibungslos verläuft, ist selbstverständlich – doch dass sie sich eines Tages selbst sabotieren würde, indem sie sich unbeabsichtigt in einen regelrechten Rausch versetzte, damit hätte sie wohl nie gerechnet.
Zu hohe Dosis für Margot Robbie
In einem Interview mit The Sun erzählte Robbie von ihrem „katastrophalsten Vorsprechen“. Am Tag zuvor habe sie einen kleinen ambulanten Eingriff gehabt und starke Schmerzen verspürt. Ein Freund, der gerade eine Wurzelbehandlung hinter sich hatte, bot ihr Schmerzmittel an und riet ihr, diese vor dem Vorsprechen einzunehmen. Eigentlich war eine Tablette als Reserve gedacht – doch Robbie nahm beide.
„Ich hatte keine Zeit zu frühstücken und nahm die zwei Tabletten auf nüchternen Magen“, erinnerte sie sich. Auf dem Weg zum Casting überkam sie plötzlich ein euphorisches Gefühl: „Ich fuhr mit dem Auto und auf halbem Weg dachte ich plötzlich: ‚Oh mein Gott, was für ein schöner Tag!‘ Ich hatte eine Hand aus dem Fenster gestreckt. Ich war völlig außer mir.“ Vom Vorsprechen selbst blieb ihr nur in Erinnerung, dass sie sich auf einem Sofa zusammenrollte und alles „einfach furchtbar“ gewesen sei. „Es war ein schreckliches Vorsprechen!“
Zum Glück arbeitete eine Freundin bei der Produktionsfirma, bei der das Casting stattfand. Robbie eilte zu ihr und bat verzweifelt um Hilfe: „Ich sagte: ‚Kannst du mir etwas zu essen geben oder so? Ich glaube, ich bin high. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, ich bin high, hilf mir.‘“ Die Situation sei im Nachhinein „urkomisch“ gewesen – auch wenn sie die Rolle an diesem Tag selbstverständlich nicht bekam. Immerhin nahm sie aus dem Erlebnis die wertvolle Lektion mit, dass man Schmerzmittel niemals unterschätzen sollte.
Übrigens: Aktuell könnt ihr Margot Robbie in „Wuthering Heights“ im Kino sehen. Auf welche Schwierigkeit sie dabei am Set gestoßen ist, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Ein Albtraum": Margot Robbie über die größte Herausforderung beim "Wuthering Heights"-Dreh