„Ghostbusters 2“ läuft am heutigen 21. Mai 2026 um 22.25 Uhr auf RTL Zwei. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai um 0.25 Uhr. Wer diese Termine verpasst und bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auch auf (4K-)Blu-ray und DVD* oder Video-on-Demand ausweichen:
Schon um 20.15 Uhr läuft übrigens „Ghostbusters“ ebenfalls auf RTL Zwei – falls ihr Lust haben solltet, beide Teile hintereinander zu schauen.
So gut wie das Original?
Der 1984 in die Kinos gekommene „Ghostbusters“ von Regisseur Ivan Reitman („Kindergarten Cop“) ist zweifellos einer der großartigsten und von Fans am heißesten geliebten Filme seiner Dekade. Zur Zeit seiner Veröffentlichung avancierte der Film mit einem globalen Einspielergebnis von 282,2 Millionen Dollar zur bis dahin erfolgreichsten Komödie aller Zeiten. Da war es natürlich klar, dass es schnellstmöglich ein Sequel geben sollte, damit die Kassen fröhlich weiterklingelten.
Reitman und seine beiden Autoren – zwei der Hauptdarsteller in Person von Harold Ramis („Und täglich grüßt das Murmeltier“) und Dan Aykroyd („Blues Brothers“) – wollten aber erst einmal andere Projekte angehen. Als sie sich dann wieder zusammentaten und ein neues Skript erarbeiteten, hatte jeder der Beteiligten seine eigenen Ideen für eine Story, die teilweise ganz schön abgefahren und/oder sehr philosophisch beziehungsweise gesellschaftskritisch war.
Da die zwischenzeitlich gestartete Zeichentrickserie „The Real Ghostbusters“ ein Riesenerfolg war, wollte das produzierende Studio Columbia Pictures hingegen einen noch deutlich spaßigeren und vor allem familienfreundlicheren Film, um die Zielgruppe für „Ghostbusters 2“ auf Kinder ausweiten zu können.
Die Handlung, auf die man sich dann schließlich einigte, zeigt klare Spuren dieser Widersprüche und wurde – während die Dreharbeiten bereits begonnen hatten! – immer weiter umgeschrieben. Nachdem erste geheime Vorführungen desaströse Beurteilungen vom Testpublikum geerntet hatten, wurden zwei Monate vor dem Kinostart noch zahlreiche Nachdrehs für neu geschriebene Szenen anberaumt.
Herausgekommen ist dabei schließlich ein Film mit reichlich Unebenheiten – sowohl in Bezug auf die Story als auch bei der Tonalität des Ganzen. Was aber immer noch stimmte, war die Chemie zwischen den Titelhelden, zu denen neben Aykroyd und Ramis natürlich auch wieder Bill Murray („Lost In Translation“) zählte. Die Stars machen „Ghostbusters 2“ trotz seiner Schwächen sehenswert.
Darum lohnt sich das Einschalten
„Ghostbusters 2“ wird immer wieder als Flop bezeichnet – was ziemlicher Quatsch ist. Bei kolportierten Produktionskosten von etwa 35 Millionen Dollar konnte der Film nämlich satte 215,4 Millionen an den Kinokassen einspielen. Das ist zwar klar weniger als die Summe, die der Vorgänger generierte, entspricht aber noch immer dem mehr als Sechsfachen der Ausgaben. So brachte der Streifen dem Studio wie auch den im Ausgleich für eine geringere Grundgage an den Einnahmen beteiligten Stars reichlich Geld ein. Ein Flop sieht also wirklich anders aus.
Wer einen ebenso brillanten Film wie den originalen „Ghostbusters“ erwartet, braucht allerdings nicht einzuschalten. Denn das kann „Ghostbusters 2“ schon allein aufgrund seiner fahrigen Geschichte einfach nicht bieten. Wer jedoch die Figuren und das Zusammenspiel der wunderbaren Besetzung in überdrehten Szenarien an „Ghostbusters“ am meisten mochte, darf gern reinschauen und wird bestimmt wieder einiges an Spaß haben.
Darum geht es in "Ghostbusters 2"
Die professionellen Geisterjäger Ray Stantz (Dan Aykroyd), Peter Venkman (Bill Murray), Egon Spengler (Harold Ramis) und ihr vierter Mann Winston Zeddemore (Ernie Hudson) sind auch fünf Jahre später weiterhin laufend im Dienst. Weil sie bei ihrer Arbeit zuletzt einiges an Sachschäden angerichtet haben, stehen sie nun aber vor Gericht. Dort wird ihnen verboten, weiter übernatürlichen Bedrohungen auf den Grund zu gehen. Die Ghostbusters scheinen also am Ende zu sein.
Doch dann braucht Dana (Sigourney Weaver), deren Beziehung zu Venkman schon vor einer Weile in die Brüche ging, dringend die Hilfe der alten Truppe. Denn um ihren kleinen Sohn herum passieren merkwürdige Dinge. Wie sich herausstellt, steht Danas Boss, Museumsdirektor Dr. Poha (Peter MacNicol), in Diensten des frühneuzeitlichen Fürsten Vigo (Wilhelm von Homburg), dessen Geist in einem Gemälde gefangen ist. Um wie von ihm geplant, die Weltherrschaft an sich zu reißen, braucht Vigo ausgerechnet den Körper von Danas Kind…
Wie wäre Bill Murrays Karriere wohl weitergegangen, wenn er kurz nach „Ghostbusters 2“ in einer komplett gegen sein schräg-lustiges Image gebürsteten Rolle vor die Kamera getreten wäre? In welchem Film einer der größten Regisseure der Hollywood-Historie den Komiker besetzen wollte, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
Steven Spielberg wollte ihn unbedingt: Einer der übelsten Bösewichte der 90er-Jahre wäre beinahe von Bill Murray gespielt wordenFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.
*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.