Publikumsliebling Tom Hanks hat eine beeindruckende Vita vorzuweisen, in der sich zahlreiche Kassenschlager und preisgekrönte Meisterwerke finden. Bei der Frage nach Hanks‘ größtem Box-Office-Erfolg dürften viele allerdings ins Grübeln kommen – auf die tatsächliche Nummer 1 zu kommen, ist nämlich gar nicht so einfach. Einerseits handelt es sich bei den beiden größten Hanks-Hits nämlich um Animationsfilme, die andererseits auch noch fast genau gleich viel Geld in die Kassen spülten: „Toy Story 4“ (1,073 Milliarden Dollar) und „Toy Story 3“ (1,067 Milliarden Dollar).
Doch wenn man einen Blick auf die Live-Action-Filme mit dem zweifachen Oscargewinner wirft, hat nicht etwa „Der Soldate James Ryan“ oder „Forrest Gump“ die Nase vorn: Mit 801,3 Millionen Dollar ist „The Da Vinci Code - Sakrileg“ der erfolgreichste Realfilm, in dem Tom Hanks je mitgespielt hat. Wer das wohl berühmteste Kapitel der auf den namensgebenden Romanvorlagen von Dan Brown basierenden Robert-Langdon-Trilogie in der ultimativen Version Zuhause haben will, hat nun Grund zur Freude. Denn anlässlich seines 20. Jubiläums erscheint der Film am 21. Mai 2026 als Neuauflage – die keine Wünsche offen lassen soll.
Wie viele 4K-Steelbooks von Sony Pictures Home Entertainment war auch diese Edition bei Amazon* schnell vergriffen, doch die Hoffnung, dass der US-Konzern Nachschub erhält, stirbt zuletzt.
Bei der Jubiläumsedition in streng limitierter Auflage handelt sich um eine Zusammenstellung inklusive Blu-ray und 4K-Blu-ray, die den Thriller sowohl in der zweieinhalbstündigen Kinofassung als auch im fast drei Stunden langen Extended Cut enthält. Dem feierlichen Anlass entsprechend kommt das Ganze in einer edlen Steelbook-Verpackung daher – im brandneuen Design, versteht sich!
"The Da Vinci Code - Sakrileg": Ein Bestseller erobert die Leinwand
Dan Browns „Sakrileg“* war einer DER Bestseller, an denen in den 2000ern niemand vorbeikam. Man musste das Buch einfach gelesen haben, um mitreden zu können – bis Regisseur Ron Howard („A Beautiful Mind“) um die Ecke kam und die raffinierte Schnitzeljagd fürs Kino aufbereitete. Dementsprechend groß war der Hype, den die Verfilmung vorab auslöste.
Den Erwartungen konnte sie letztlich aber nur bedingt gerecht werden, wie unter anderem auch 2,5 von 5 möglichen Sternen in der FILMSTARTS-Kritik untermauern. Eines der größten Probleme: Stellte das Buch seine Leserschaft noch an die Seite eines modernen Indiana Jones, wird der Protagonist in Hollywood zum wenig sympathischen Besserwisser – der nie so richtig greifbar wird. Und mit dem man deswegen auch nur halbherzig mitfiebert, wenn es für ihn wieder einmal den Kopf aus der Schlinge zu ziehen gilt. Kompetent inszeniert ist das alles aber natürlich dennoch, das ganze Potenzial der Vorlage blieb am Ende dennoch ungenutzt. In Deutschland lösten dennoch mehr als 5,6 Millionen Menschen eine Kinokarte für den Thriller, der somit hierzulande den zweitgrößten Kassenschlager mit Tom Hanks darstellt (auf Platz eins befindet sich „Forrest Gump“ mit 7,6 Millionen).
Und darum geht's in „The Da Vinci Code - Sakrileg“: Der Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) wird in den Louvre gerufen, denn der Museumsdirektor wurde ermordet – und seine Leiche, die in der Körperhaltung des Vitruvischen Mannes von Leonardo Da Vinci gefunden wurde, lässt auf ein Labyrinth aus Rätseln, Codes und Symbolen schließen, das nur Langdon zu lösen vermag. Gemeinsam mit der Polizei-Kryptografin Sophie Neveu (Audrey Tautou) geht er schließlich den versteckten Botschaften in den Kunstwerken Da Vincis nach – und kommt einem seit Jahrtausenden gehüteten Geheimnis auf die Spur...
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Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.