Nach diesem Sci-Fi-Actioner wollte "Venom"-Star Tom Hardy seine Karriere beenden – heute Abend läuft der Film im TV!
Sidney Schering
Sidney Schering
-Freier Autor und Kritiker
Schon in der Grundschule las er Kino-Sachbücher und baute sich parallel dazu eine Film-Sammlung auf. Klar, dass er irgendwann hier landen musste.

Mit diesem Film endete für eine berühmte Sci-Fi-Saga eine Kino-Ära: „Star Trek: Nemesis“ ist der letzte „Star Trek“-Kinofilm, der in der ursprünglichen Timeline spielt – und es ist ein Film, der Tom Hardy seelisch schwer verletzt hat.

Das „Star Trek“-Franchise ist mittlerweile 13 Kinofilme, einen Fernsehfilm und 13 Serien groß – und Fans des umfangreichen Multimediakosmos können fürstlich darüber streiten, welche Titel zur Speerspitze gehören und welche den Bodensatz darstellen. Ein Film war aber in der „Star Trek“-Fangemeinde jahrelang der Prügelknabe schlechthin:

Star Trek: Nemesis“, der zehnte und letzte Kinofilm im ursprünglichen „Star Trek“-Zeitstrang, wurde unter anderem als zu actionfokussiert und anspruchslos für dieses ikonische Sci-Fi-Franchise bemängelt. Weiter wurden die zahlreichen Logikfehler und Brüche in der Charakterzeichnung gegenüber früheren „Star Trek“-Titeln angegangen. Mittlerweile bildet sich aber eine kleine, stolze Gruppe an „Star Trek“-Fans, die diese 60-Millionen-Dollar-Produktion verteidigen – nicht zuletzt aufgrund der Präsenz des damals quasi unbekannten, nunmehr populären „Mad Max: Fury Road“-Stars Tom Hardy.

Heute, am 25. Mai 2026, läuft „Star Trek: Nemesis“ ab 23.25 Uhr bei Kabel Eins. Außerdem ist der Sci-Fi-Film aus dem Jahr 2002 auf vielen Plattformen als VOD verfügbar, darunter bei Amazon Prime Video:

Darüber hinaus ist „Star Trek: Nemesis“ derzeit bei joyn* abrufbar und bei Paramount+* im Abo enthalten – dort gibt es auch Hunderte von Stunden an weiteren „Star Trek“-Abenteuern zu sehen!

Darum geht es in "Star Trek: Nemesis"

Commander Will Riker (Jonathan Frakes) zelebriert mit der Enterprise-Crew die Vermählung mit seiner Beraterin Deanna Troi (Marina Sirtis). Das Fest wird allerdings jäh unterbrochen: Kapitän Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) bekommt den Auftrag, unverzüglich zum Planeten Romulus aufzubrechen. Denn dort haben die Remulaner, eine unterdrückte und der Föderation feindlich gesinnte Volksgruppe, einen Staatsstreich vollbracht.

Jetzt herrscht der geheimnisvolle Shinzon (Tom Hardy), der zwar vorgibt, mit der Föderation Friedensverhandlungen führen zu wollen – doch Picard erkennt rasch, dass der kahlköpfige Herrscher keinen Frieden, sondern die endgültige Zerstörung der Erde im Sinn hat. Noch dazu stürzt Shinzon mit einem schockierenden Geheimnis Picard in eine Identitätskrise...

Ein Misserfolg, der Tom Hardy schwer traf

Nachdem er im Kriegsfilm „Black Hawk Down“ eine verschwindend kleine Rolle übernahm, war sich Tom Hardy sicher, dass ihn „Star Trek: Nemesis“ in neue, höhere Sphären katapultieren wird. Doch dann wurde der Film mit negativen Kritiken überschüttet und lief weit unter den wirtschaftlichen Erwartungen!

Das traf Hardy schwer: Wie er Jahre später dem britischen Guardian erzählte, stürzte er aufgrund dieses Misserfolgs in ein tiefes, emotionales Loch. Er wurde abhängig von Alkohol und Crack, seine Ehe ging zu Bruch – und laut What Culture spielte er nicht bloß mit dem Gedanken, seine Karriere zu beenden, sondern sogar sein Leben.

„Star Trek“-Legende Patrick Stewart schlug keine derart finsteren Töne an wie die sprichwörtlichen Dämonen in Hardys Kopf, war aber hinsichtlich der Karrierechancen des Briten wenig optimistisch. „Da geht jemand, von dem wir wohl nie wieder etwas hören werden“, raunte er nach eigenen Aussagen, nachdem am Set von „Star Trek: Nemesis“ die letzte Klappe für Tom Hardy fiel.

Später korrigierte der Picard-Darsteller seine Einschätzung: „Ich kann nur froh sein, dass Tom mir das Gegenteil bewiesen hat.“ Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Patrick Stewart war sich nach diesem Sci-Fi-Flop sicher, dass aus Tom Hardy nichts wird: "Ein seltsamer, einsamer junger Mann"

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