Neu im Streaming-Abo: Dieses starbesetzte Sci-Fi-Meisterwerk wird euch noch lange nach dem Abspann beschäftigen
Benjamin Hecht
Benjamin Hecht
-Redakteur
Von „2001“ über „Alien“ bis hin zu „Dune“: Kein anderes Genre fasziniert Benjamin so sehr wie die Science-Fiction.

Selbst in der ohnehin schon genialen Karriere von Leonardo DiCaprio ist der Sci-Fi-Thriller „Inception“ ein besonderes Glanzstück. Das Meisterwerk von Christopher Nolan ist ab sofort im Flatrate-Programm von HBO Max enthalten:

Mit „Inception“ hat „Oppenheimer“-Regisseur Christopher Nolan sich im Jahr 2010 endgültig in die oberste Riege der Hollywood-Liga geschossen, nachdem er zuvor schon einige kleinere Hits wie „Memento“ und „Insomnia“ hinlegte sowie mit „Batman Begins“ und „The Dark Knight“ einem der beliebtesten Superhelden überhaupt einen sensationellen neuen Anstrich verpasste. Zwar war auch Letzterer bereits ein Mega-Hit bei Kritikern und an den Kinokassen, doch mit „Inception“ bewies Christopher Nolan, dass er mit einer eigenen Idee und unabhängig von einem großen Franchise ebenfalls grandiose Erfolge feiern kann.

Ab sofort steht „Inception“, der in unserer Liste der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten enthalten ist, für alle Abonnent*innen bei HBO Max zum Streamen bereit. Wer dort kein Abo hat, kann ein solches entweder über die service-eigene App buchen oder über den HBO-Max-Channel bei Amazon Prime Video:

Dort könnt ihr den Kanal sieben Tage lang gratis testen. Sofern ihr vor Ablauf des Probezeitraums nicht wieder stornieren wollt, werden im Anschluss daran – je nach gewähltem Abo-Modell – ab 5,99 Euro pro Monat fällig.

Alternativ ist „Inception“ aktuell auch im Rahmen der Flatrate-Programme von RTL+* und Amazon Prime Video* zu streamen. Oder ihr legt euch den FSK-12-Titel als (4K-)Blu-ray, DVD beziehungsweise als kostenpflichtiges Video-on-Demand* zu.

Inception
Inception
Starttermin 29. Juli 2010 | 2 Std. 28 Min.
Von Christopher Nolan
Mit Leonardo DiCaprio, Marion Cotillard, Elliot Page
Pressekritiken
4,4
User-Wertung
4,6
Filmstarts
5,0
Im Stream

Es ist in erster Linie dem Traum-Thriller zu verdanken, dass Christopher Nolan als einer der wenigen Hollywood-Regisseure völlige kreative Freiheit über seine Projekte erhielt und mit Blockbuster-Budget waghalsige Kino-Experimente durchführen kann, wie kaum ein anderer.

Nolan verbindet hier Bond-artige Action-Einlagen mit spektakulären Traumsequenzen und einem Wahnsinns-Cast rund um Leonardo DiCaprio, Elliot PageJoseph Gordon-Levitt und vielen mehr. Ganz zu schweigen vom genialen Score von Hans Zimmer, dessen legendäres Dröhnen unzählige Male kopiert und geradezu inflationär auf gefühlt jeden zweiten Trailer geklatscht wurde, der in den Jahren nach „Inception“ erschienen ist.

Darum geht es in "Inception" mit Leonardo DiCaprio

In der Welt von „Inception“ gibt es eine Technologie, die es Menschen ermöglicht, in die Träume anderer einzutauchen. Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) macht genau das beruflich. Er ist ein sogenannter Extraktor und dringt in die Gedankenwelt seiner schlafenden Opfer ein, um dort nach wirtschaftlich relevanten Geheimnissen zu suchen und diese an deren Kontrahenten für einen hohen Preis weiterzuverkaufen. Doch mittlerweile hat sich das herumgesprochen und Cobb steht auf der Abschussliste diverser Konzerne.

Aus diesem Grund will der Gejagte nur noch einen letzten Job annehmen und sich dann zur Ruhe setzen. Doch der Auftrag, den er vom Großindustriellen Saito (Ken Watanabe) bekommt, hat es in sich. Diesmal soll Cobb nämlich keine Idee stehlen, sondern eine in das Unterbewusstsein eines Konzern-Erben (Cillian Murphy) einpflanzen. Bevor sich der Profi und sein Team versehen, gelangen sie in ein vielschichtiges Gebilde aus diversen Traumebenen, während sie sich Schießereien und Verfolgungsjagden mit ihren Widersachern liefern.

Hochspannung bis zur letzten Sekunde (und darüber hinaus)

Inszenatorisch hat sich Christopher Nolan in „Inception“ voll ausgetobt. Dank der Traumsequenzen kann er Raum und Zeit beliebig strecken und dehnen, was sich in revolutionärer Weise auch auf die Action auswirkt. Gerade gegen Ende mündet das in einer fulminanten Parallelmontage, in der verschiedene brisante Situationen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten ablaufen.

Doch damit nicht genug. Christopher Nolan gelingt es buchstäblich, die Spannung bis zur letzten Sekunde des Films – und darüber hinaus – aufrecht zu erhalten. Wie er das schafft? Das wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel sei gesagt: Es hat einen Grund, weshalb vor allem das Ende von „Inception“ für reichlich Diskussionsstoff sorgte, der das Kinopublikum auch noch lange nach dem Abspann beschäftigte.

Solltet ihr den Film bereits gesehen haben und aufgrund des Endes ein großes Fragezeichen über dem Kopf haben, dann findet ihr im folgenden Artikel die wichtigsten Antworten:

"Inception": Das Ende erklärt

*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder dem Abschluss eines Streaming-Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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