„Wenig Inhalt, wenig Glaubwürdigkeit, aber umso mehr Feuerwerk und Spannung“: So wird „Eraser“ in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik beschrieben, in der es für das 100-Millionen-Dollar-Vehikel am Ende solide 3 von 5 möglichen Sternen gab. Der geradlinige Action-Thriller war 1996 schon keine Genre-Revolution und hat in den vergangenen 30 Jahren sicherlich noch ein wenig Staub angesetzt, zugleich ist er aber eben doch genau das, was viele Arnold-Schwarzenegger-Fans von ihm erwarten: ein kurzweiliges Spektakel ohne Anspruch, das aber mächtig Laune macht.
Wie gut der Film von „Die Maske“- und „Der Blob“-Macher Chuck Russell gealtert ist? Nun, genau das lässt sich in Kürze nach einer Generalüberholung besser denn je feststellen. Denn „Eraser“ erscheint am 18. Juni erstmals auf 4K-Blu-ray – als Limited Edition im Steelbook, das den Film zusätzlich auf Blu-ray enthält und aktuell bei Amazon* gar nicht mehr zu haben ist. Wer vorbestellen will, hat ab sofort alternativ jedoch bei MediaMarkt die Chance:
Anlässlich des 30. Jubiläums des Films erhält der Film nun also eine UHD-Frischzellenkur – inklusive HDR. Und genau das könnte sich in diesem Fall durchaus lohnen, schließlich entstand der Streifen einst unter enormem Aufwand, der „Eraser“ nicht zuletzt große Schauwerte visueller Natur bescherte. Schauwerte, die in 4K wohl noch beeindruckender als je zuvor ausfallen dürften. Die Kinoleinwand mal ausgenommen...
"Eraser": Explosionen, Oneliner und alles, was dazu gehört
Arnold Schwarzenegger spielt US-Marshall John Kruger, der Menschen aus dem Zeugenschutzprogramm eine neue Identität verschafft und damit eine sichere Zukunft ermöglicht. Seine jüngste Klientin: Lee Cullen (Vanessa Williams), die über Beweise für illegale Waffengeschäfte gestolpert ist, in die neben dem Rüstungskonzern Cyrez auch der Staatssekretär (Andy Romano) und die CIA verwickelt zu sein scheinen. Doch es dauert nicht lange, da hetzt selbst Krugers Chef (James Caan) seine Handlanger auf den rechtschaffenen Marshall – denn er will an dem Waffendeal kräftig mitverdienen…
„Eraser“ bietet Action, die einem kaum Zeit zum Durchatmen lässt – und sorgt mit Superwaffen, Alligatoren und anderen wilden Einfällen für reichlich Abwechslung. Allzu ernst sollte man all das natürlich nicht nehmen, doch wer den Quatsch als solchen akzeptiert, kann damit durchaus seinen Spaß haben. Auch heute noch. Von der vor wenigen Jahren nachgeschobenen Fortsetzung „Eraser: Reborn“ kann man das indes nicht unbedingt behaupten. Für alle, die trotzdem mal reinschauen wollen, lassen wir an dieser Stelle einfach mal den Trailer hier:
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