„Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ sollte das große Finale der beliebten Abenteuerreihe und eine Art Staffelstabübergabe zwischen Indy (Harrison Ford) und seinem Sohn Mutt (Shia LaBeouf) werden. Obwohl der Film 2008 an den Kinokassen über 786 Millionen US-Dollar einspielte, kam er weder bei den eingefleischten Fans noch beim breiten Publikum besonders gut an. Der Grund dafür war nicht nur die Ablehnung von Indys möglichem Nachfolger, sondern auch das kontroverse Ende.
Achtung! Ab hier folgen Spoiler zu „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“: Tatsächlich stellt sich am Ende heraus, dass es Indy diesmal mit Aliens zu tun hat. Dieser Twist sorgte nicht nur bei vielen Fans für Verwirrung, sondern wohl auch für reichlich Unmut hinter den Kulissen – das geht nun aus Aussagen von Produzentin Kathleen Kennedy hervor, die dem Branchenmagazin Vulture spannende Einblicke in die Produktionsgeschichte gewährte.
George Lucas wollte noch viel mehr Aliens
Laut Kennedy hatten Produzent George Lucas, Regisseur Steven Spielberg und Hauptdarsteller Harrison Ford grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen von dem Film. „Star Wars“-Erfinder Lucas wollte den Streifen ursprünglich als Alien-Invasionsgeschichte im Stil der 1950er-Jahre nach dem Vorbild von „Krieg der Welten“ konzipieren. Bei Ford und Spielberg stieß diese Idee jedoch nur bedingt auf Zustimmung. Erst nach fünf Drehbuchfassungen gelang es dem Trio schließlich, einen Kompromiss zu finden. Kennedy sagte dazu:
„Sie wollten keinen ‚Jäger des verlorenen Schatzes‘ drehen, in dem Außerirdische vorkamen, und gerieten deshalb irgendwie mit George [Lucas] aneinander. […] Am Ende taten sie alle das, was George wollte, was wahrscheinlich das Richtige war. Aber Harrison und Steven waren nicht hundertprozentig davon überzeugt. Deshalb ist dieser Film von den vier, die Steven gedreht hat, der schwächste.“
Es wäre spannend zu erfahren, welches Abenteuer sich Steven Spielberg und Harrison Ford stattdessen für „Indiana Jones 4“ vorgestellt hatten. Einige der angedachten Ideen, die wir wohl nie auf der großen Leinwand zu Gesicht bekommen werden, haben wir für euch in diesem Beitrag zusammengefasst:
Spukhäuser, Affenkönige und Marsmenschen: Diese "Indiana Jones"-Filme werden wir leider nie zu sehen bekommenUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.