FSK-18-Sensation: Der beste Actionfilm des Jahres kommt ungekürzt und in limitierter Auflage ins Heimkino
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Aufgewachsen mit den Filmen von Jackie Chan, geht bis heute kaum ein Kampfsport-Reißer an ihm vorbei – ob aus Hongkong, Indonesien oder England.

Seit gestern kracht der gefeierte Martial-Arts-Hit „The Furious“ durch die deutschen Kinosäle. Parallel dazu wurden jetzt streng limitierte Heimkino-Auswertungen angekündigt – die ab sofort vorbestellt werden können.

„Wenn wir scheitern, wird es nur so gut wie ‚The Raid‘“, kündigte der für Martial-Arts-Hits wie „Hero“, „Tiger & Dragon“ und „Kung Fu Hustle“ bekannte Bill Kong bereits im Vorfeld an – und versprach hinsichtlich „The Furious“ großspurig: „Ich mache einen Actionfilm, der die Welt erschüttern wird.“

Wer solch große Töne spuckt, kann damit ja eigentlich nur auf die Nase fallen. Schließlich gilt der geradlinige Hochhaus-Actioner aus Indonesien als stilprägendes Kampfsport-Ereignis. Und als eines der Genre-Highlights der vergangenen Dekade. Doch Kong sollte Recht behalten – und präsentiert uns mit „The Furious“ ein ausuferndes FSK-18-Brett, wie man es vielleicht noch nie gesehen hat. Oder zumindest schon lange nicht mehr. Genau davon könnt ihr euch seit dem 18. Juni im Kino überzeugen.

Derart kompetent inszenierte Fights auf der großen Leinwand serviert zu bekommen, ist wahrlich etwas Besonderes. Zugleich leben gute Kampfsport-Filme aber eben auch davon, kaum Abnutzungserscheinungen aufzuweisen – und auch noch beim zweiten, dritten oder zehnten Mal in Staunen versetzen zu können. Und wer immer wieder in den Genuss von „The Furious“ kommen will, kann jetzt schon dafür Sorge tragen:

Im hauseigenen Online-Shop von Verleiher Capelight werden jetzt bereits Vorbestellungen für die Auswertung auf Blu-ray und 4K-Blu-ray entgegen genommen. Vor allem wer sich eine der beiden Limited Editions ins Regal stellen will, ist wohl gut beraten, sich sein Exemplar vorab zu sichern. Neben dem über diesem Absatz bereits verlinkten Mediabook wird es den Film auch noch in einer zweiten Mediabook-Variante geben …

… und weil aller guten Dinge nun mal drei sind, wird es das Set bestehend aus Blu-ray und 4K-Blu-ray außerdem auch im limitierten Steelbook geben. Alle drei Versionen enthalten den Film natürlich komplett ungekürzt und sind darüber hinaus unter anderem mit einem Making-of, entfallenen Szenen und mehreren Featurettes ausgestattet. Die Mediabooks kommen zusätzlich mit einem 36 Seiten starken Booklet daher. Erscheinungstermin ist der 8. Oktober 2026.

Das Must-See-Action-Highlight 2026: Das erwartet euch in "The Furious"

Dem einfachen Handwerker Wang Wei (Miao Xie) bleibt nichts anderes übrig, als das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen – von der korrupten Polizei kann er bei der Suche nach seiner entführten Tochter jedenfalls keine Hilfe erwarten. In Journalist Navin (Joe Taslim), dessen Frau ebenfalls auf mysteriöse Weise verschwunden ist, findet er allerdings schon bald einen Verbündeten – der bald jedoch auch unverzichtbar wird, je tiefer die beiden in die brutale Unterwelt abtaucht…

The Furious
The Furious
Starttermin 18. Juni 2026 | 1 Std. 54 Min.
Von Kenji Tanigaki
Mit Xie Miao, Joe Taslim, Brian Le
User-Wertung
3,5
Filmstarts
4,5
Vorführungen (170)

„Hier kann jeder kämpfen“, heißt es unter anderem in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik (4,5 von 5 Sternen) von Björn Becher – der damit voll ins Schwarze tritt. Schon der Blick auf den Cast offenbart zahlreiche Namen, die Action-Aficionados mit einem Faible fürs fernöstliche Akrobatik-Kino durchaus bekannt vorkommen dürften: Joe Taslim kennen wir mittlerweile auch aus Blockbustern wie „Mortal Kombat“, Yayan Ruhian hat sich vor allem mit den „The Raid“-Filmen ins Gedächtnis gebrannt und die Thailänderin Jeeja Yanin („Return Of The Warrior“, „Triple Threat“) behauptet sich seit Jahren in der Männer-Domäne auf eindrucksvolle Weise. Und dass Hauptdarsteller Miao Xie groß Karriere machen würde, zeichnete sich ohnehin schon in den 90ern ab. Im Kindesalter stellte er sein Talent bereits mehrfach an der Seite von Jet Li unter Beweis.

Die Genannten sind allesamt perfekte Werkzeuge, um knochenbrecherische Unterhaltung auf die Beine zu stellen. Entscheidend ist letztlich jedoch, dass Regisseur Kenji Tanigaki („Enter The Fat Dragon“) und Choreograph Kensuke Sonomura („Ghost Killer“) eben diese Werkzeuge auch perfekt einzusetzen wissen. Oder wie es im Fazit der FILMSTARTS-Kritik auf den Punkt gebracht wird:

Getragen von langen Einstellungen, cleverer Kameraarbeit und einer kreativen Action-Choreografie, die ständig neue Ideen aus dem Ärmel schüttelt, ist „The Furious“ das Must-See-Action-Highlight des Jahres 2026. Mit purer Bewegungsenergie rollt dieser Film selbst über die wenigen kleinen Schwächen, die man bei genauerer Betrachtung sicher ausmachen kann, hinweg.

Bereits seit dieser Woche bekommt ihr übrigens einen ebenfalls durchaus sehenswerten MMA-Film, der vor allem vor der Kamera stark besetzt ist:

Mit Russell Crowe und einem DER Action-Stars der Stunde: Knüppelharter Martial-Arts-Kracher à la "Warrior" feiert Heimkino-Premiere

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