Im Jahr 1999 war Al Pacino unter der Regie von Oliver Stone im Sportdrama „An jedem verdammten Sonntag“ zu sehen. Dass es dazu kam, ist alles andere als selbstverständlich: Schließlich hatten sich die Wege von Stone und Pacino zuvor schon mehrmals gekreuzt – doch immer wieder platzte die geplante Zusammenarbeit, was schließlich dazu führte, dass der „Wall Street“-Macher öffentlich seinen Unmut über den Hollywood-Star äußerte.
Darum war Oliver Stone sauer auf Al Pacino
Bereits in den 1970er-Jahren wollte Stone die „Der Pate“-Legende in seinem Veteranen-Drama „Geboren am 4. Juli“ besetzen. Doch Pacino stieg aus dem Projekt aus, das daraufhin vier Jahre lang in der Entwicklungshölle schmorte. Erst 1989 gelang Stone die Umsetzung, nun mit Tom Cruise in der Hauptrolle des querschnittsgelähmten Vietnam-Heimkehrers Ron Kovic.
Zwar spielte Pacino im Jahr 1983 die Titelrolle in einem Film, zu dem Stone das Drehbuch verfasste – dem von Brian De Palma inszenierten Gangster-Klassiker „Scarface“ –, doch auch das nächste gemeinsam geplante Projekt brachte der Oscar-Preisträger („Der Duft der Frauen“) zum Platzen.
So stand Pacino auch auf der Besetzungsliste eines weiteren von Oliver Stone geschriebenen Vietnamkriegs-Films: „Platoon“ – wenn auch zu einem Zeitpunkt, als noch nicht Stone selbst, sondern Sidney Lumet („Die zwölf Geschworenen“) auf dem Regiestuhl Platz nehmen sollte. Obwohl Pacino bereits zugesagt hatte, kehrte er dem Werk in letzter Minute den Rücken.
Stone machte seinem Ärger über die wiederholten Absagen einige Jahre später in einem Interview mit People Luft (via The Stacks Reader). Wörtlich sagte er da: „Pacino ist ein Trottel. Seine Karriere ist den Bach runtergegangen.“
Am Ende muss es allerdings doch noch zu einer Aussöhnung gekommen sein, denn wie eingangs erwähnt, verkörperte Pacino in „An jedem verdammten Sonntag“ an der Seite von unter anderem Cameron Diaz, Jamie Foxx und Dennis Quaid den Footballtrainer Tony D'Amato. Für den „kritischen Blick hinter die Kulissen des US-Football-Geschäfts“, der vor allem in den USA ein Erfolg war, gab es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik sehr gute 4 von 5 Sternen.
Während es bei Stone und Pacino ein Happy End gab, wird es zwischen George Clooney und dem Lieblingsregisseur von Christian Bale eher nicht zu einer weiteren Zusammenarbeit kommen. Was hinter den Kulissen eines gefeierten Kriegsfilms vorgefallen ist, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Ein miserabler Kerl, der dir das Leben zur Hölle macht": George Clooney will nie mehr mit Christian Bales Lieblingsregisseur arbeitenUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.