Es ist eine der legendären Batman-Szenen (vielleicht sogar die legendärste): Dem Dunklen Ritter wird von Widersacher Bane das Rückgrat gebrochen. Christopher Nolan griff sie einst in „The Dark Knight Rises“ auf, adaptierte dort aber nur einen kleinen Teil der Comic-Vorlage „Batman: Knightfall“. Jetzt wurde die einst über fast eineinhalb Jahre und mehr als 70 Hefte erzählte Geschichte näher am Original, aber trotzdem mit einigen Modernisierungen, Anpassungen an das Medium und aufgrund des umfangreichen Quellmaterials nötigen Kürzungen adaptiert.
Auf dem renommierten Annecy Animation Festival feierte gerade „Batman: Knightfall - Part 1: Knightfall“, der Auftakt zu einer knüppelharten Trilogie, Premiere. Parallel dazu erschien der am Anfang dieses Artikels eingebundene Trailer. Im Laufe des Jahres 2026, voraussichtlich im September, soll der Film dann erst einmal in Nordamerika erscheinen. In den USA hat er bereits die Erwachsenenfreigabe, das R-Rating, bekommen. Wie zeitnah und mit welcher Altersfreigabe es zur deutschen Veröffentlichung kommt, ist noch nicht bekannt.
Mit Stars aus "Star Trek" und "Spider-Man": Das ist "Batman: Knightfall"
In der englischen Originalfassung führt eine prominente Sprecherregie den Cast an: Anson Mount („Star Trek: Strange New Worlds“) ist als Batman zu hören und Michael Mando, der demnächst in „Spider-Man: Brand New Day“ auch sein MCU-Comeback feiert, als sein großer Widersacher Bane. Pablo Schreiber („Halo“) rundet als Jean-Paul Valley alias Azrael die Besetzung ab.
Die Geschichte beginnt damit, dass der hochintelligente und durch die Droge „Venom“ extrem starke Bösewicht Bane zeigen will, dass Batman die Stadt Gotham in Wahrheit zerstört und geschwächt hat. Denn alle verlassen sich nur noch darauf, dass der Dunkle Ritter sie rettet, statt selbst zu handeln. Batman muss daher gebrochen und vernichtet werden. Doch bevor Bane das in die Tat umsetzt, beginnt sein Plan, den Helden erst einmal in die absolute körperliche und geistige Erschöpfung zu treiben, indem er gegen alle Bösewichte, die er eigentlich schon gefangen hat, erneut kämpfen muss.
Erste Kritiken wecken Vorfreude auf "Part I" und die Sequels
Die Premiere von „Batman: Knightfall - Part 1: Knightfall“ beim Filmfestival in Annecy sorgte bereits für gute bis sehr gute und teilweise sogar begeisterte Stimmen sowie Kritiken. Das nährt die große Hoffnung, die viele Fans wegen des verantwortlichen Studios Mir hatten, das bereits für das Marvel-Meisterwerk „X-Men ’97“ gefeiert wurde.
Bei Variety wird dabei vor allem ein Bane, der die Version aus Nolans Trilogie übertreffe, gelobt: „So beängstigend war der Bösewicht noch nie – ein furchterregendes und unnatürlich massiges Monster [...]. Bane ist nicht nur riesig und bärenstark, er ist auch verdammt schlau“. Bei Nexus Point News hat man zwar in Sachen Animation noch etwas zu bemängeln, feiert aber sonst „brutale, unter die Haut gehende, rasante und grausame Action, die diesen Film allein schon sehenswert macht“. Weitere Rezensionen loben, dass der 90er-Jahre-Stil der Inszenierung sehr gelungen sei und an den originalen Comic erinnere. Vor allem wolle man danach mehr sehen …
… und das soll es geben. Die Sequels „Batman: Knightfall - Part 2: Knightquest“ und „Batman: Knightfall - Part 3: Knightsend“ sind bereits in Produktion. Während uns im Heimkino also einiges an Batman-Nachschub erwartet, soll es bald auf der großen Kino-Leinwand weitergehen. „The Batman 2“ entsteht endlich, wobei es aufgrund der großen Geheimhaltung aktuell ein kleines Rätselraten darum gibt, welche Rollen all die prominenten Cast-Neuzugänge spielen. Mehr dazu im folgenden Artikel:
Neues Gerücht zu "The Batman 2": Wird dieser Marvel-Star doch nicht zu Harvey Dent?Unsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.