1992 erschien „Der Regenbogenfisch“ von Marcus Pfister und entwickelte sich anschließend zu einem der bekanntesten Kinderbücher der Welt. In mehr als 75 Sprachfassungen wurde die Geschichte aufgelegt. Über 30 Millionen Exemplare verkauften sich, sodass Kinder rund um den Globus Fans des stolzen Fischs mit den glitzernden Schuppen sind, der lernen muss, dass Freundschaft und Teilen wertvoller sind als äußerer Glanz.
Bald könnten noch ein paar mehr dazu kommen, denn der Kinderbuchklassiker soll die große Leinwand erobern. „Der Regenbogenfisch“ wird am 19. November 2026 in die deutschen Kinos kommen. Ein erstes Bild, das jetzt frisch veröffentlicht wurde, haben wir euch am Anfang des Artikels eingebunden.
"Der Regenbogenfisch" von der Augsburger Puppenkiste
Verantwortlich für die Kino-Umsetzung ist unter anderem eine besondere Institution deutscher Film- und Fernsehgeschichte: Das Marionettentheater Die Augsburger Puppenkiste, bekannt für Kult wie „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ oder „Schlupp vom grünen Stern“, ist an der Produktion beteiligt. Die Unterwasserwelt der Geschichte wird hier mit klassischer Puppenspielkunst zum Leben erweckt.
Dafür laufen laut offizieller Pressemitteilung aktuell noch bis Mitte Juli in Augsburg die Dreharbeiten. Regie führt Florian Moch, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Moch ist langjähriger Regisseur, Autor und Puppenbauer der Augsburger Puppenkiste. Er hat den Großteil der im Film eingesetzten Puppen zudem selbst erschaffen.
Mit diesem Ansatz soll ein handgemachtes Meeresabenteuer entstehen, das die klassische Geschichte mit frischen Akzenten neu erzählt. Florian Moch beschreibt die Arbeit an dem Film in der Mitteilung als „Erfüllung eines Kindheitstraums“.
Darum geht es in "Der Regenbogenfisch"
Die Geschichte der Vorlage wurde für die Kinoadaption ein wenig erweitert. Aber auch hier ist der Regenbogenfisch mit seinen schillernden Schuppen der schönste Fisch im ganzen Ozean. Doch er ist auch eitel und stolz, womit er immer wieder die anderen Meeresbewohner vor den Kopf stößt. Als ihn ein kleiner blauer Fisch höflich um eine einzige seiner vielen Glitzerschuppen bittet, lehnt er das natürlich brüsk ab. Diese Unhöflichkeit führt dazu, dass ihn alle anderen endgültig meiden, sodass er immer mehr vereinsamt.
Als er schließlich eine seiner geliebten Glitzerschuppen verliert, ist es ausgerechnet der kleine blaue Fisch, der ihm helfen will. Die Suche führt sie gemeinsam in die tiefste Tiefsee und auf ein Abenteuer, bei dem der Regenbogenfisch erkennen muss, dass man gemeinsam viel mutiger ist als allein und dass echte Freundschaft kostbarer ist als das prächtigste Schuppenkleid.
Diese Stars hört ihr in "Der Regenbogenfisch"
Für die zahlreichen Sprechrollen konnte ein prominent besetztes Ensemble gewonnen werden. Zu hören sind unter anderem Jannik Schümann („Charité“) und Luna Wedler („Je suis Karl“), In weiteren Rollen sind „Stromberg“-Legende Bjarne Mädel, TV-Moderator Oliver Kalkofe, Musiker Bela B Felsenheimer von den Ärzten, Andrea Sawatzki („Familie Bundschuh“), Kult-Komikerin Hella von Sinnen, Charakterdarsteller Michael Brandner, „Tatort“-Staatsanwältin Mechthild Großmann und Tom Böttcher („Sketch History“) dabei. Auch „Checker Tobi“-Star Tobias Krell spricht eine Rolle.
Während ihr auf „Der Regenbogenfisch“ noch bis zum 19. November 2026 warten müsst, könnt ihr eine andere, bei vielen Kindern schon seit Jahrzehnten beliebte Figur noch ein wenig davor auf der großen Leinwand sehen. Mehr dazu gibt es im folgenden Artikel:
Vor 46 (!) Jahren eroberte diese Figur deutsche Kinderzimmer: Jetzt kehrt die Fantasy-Legende auf die Leinwand zurück