"Der größte Spaß, den ich im Filmgeschäft je hatte": Arnold Schwarzenegger verzichtete für sein Lieblingsprojekt auf 99,85% seiner Gage
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Mit Action-Krachern wie „Terminator“ oder „Predator“ wurde Arnold Schwarzenegger zum Star. Doch am meisten Spaß gemacht hat ihm nach eigenen Angaben die Arbeit an einer absoluten Kult-Serie.

PLAION PICTURES

Dass Arnold Schwarzenegger dank Hits wie „Predator“ und natürlich der „Terminator“-Reihe zu den größten Action-Stars der 1980er- und 1990er-Jahre zählt, das weiß natürlich jeder. Weniger bekannt ist da schon, dass sich der heute 78-Jährige zwischenzeitlich auch als Regisseur versuchte – und sich dabei in für ihn eher ungewohnten Genres ausprobierte.

1992 drehte Schwarzenegger so die fürs Fernsehen produzierte Festtags-Komödie „Schuld war nur der Weihnachtsmann“. Sein Regiedebüt wiederum gab er zwei Jahre zuvor – mit einer Episode der Anthologie-Serie „Geschichten aus der Gruft“, die zwischen 1989 und 1996 weltweit erfolgreich im Fernsehen lief.

Geschichten aus der Gruft
Geschichten aus der Gruft
Starttermin 1989-06-10
Serie: Geschichten aus der Gruft
Mit John Kassir
User-Wertung
3,3

Schwarzenegger strich für die Hauptrolle in „Total Recall“ im selben Jahr 10 Millionen US-Dollar Gage ein. Die Aufgabe, eine Folge von „Geschichten aus der Gruft“ zu inszenieren, reizte den Österreicher allerdings so sehr, dass er sich mit der gewerkschaftlich festgelegten Mindestgage von 15.000 Dollar zufriedengab (was einer Gehaltskürzung von 99,85 Prozent entsprach).

Und so wurde er 1990 mit der Regie der Folge „The Switch“ betraut, in der sich ein alternder Millionär (gespielt von William Hickey) mithilfe eines skrupellosen Wissenschaftlers (Roy Brocksmith) einen neuen Körper verschaffen will, um eine deutlich jüngere Frau (Kelly Preston) für sich zu gewinnen. Der Plan nimmt jedoch eine blutige Wendung...

Arnold Schwarzenegger hatte nie so viel Spaß wie mit "Geschichten aus der Gruft"

Schwarzenegger nahm dabei nicht nur auf dem Regiestuhl Platz, sondern absolvierte im Vorspann auch einen kurzen Gastauftritt an der Seite des legendären Gruftwächters, der als Moderator mit viel schwarzem Humor durch jede Episode führt. Im Rückblick bezeichnete der „The Expendables“-Darsteller seine Arbeit an der Serie als „den größten Spaß, den ich je im Filmgeschäft hatte“ (via Los Angeles Times).

Übrigens war Schwarzenegger nicht der einzige Schauspieler, der „Geschichten aus der Gruft“ dazu nutzen wollte, sich als Regisseur auszuprobieren. Auch Stars wie Bruce Willis („Stirb langsam“), Burt Reynolds („Ein ausgekochtes Schlitzohr“), Peter Weller („RoboCop“) oder der spätere Regie-Oscar-Preisträger Mel Gibson („Braveheart“) meldeten Interesse an, für eine Episode der Kult-Serie hinter die Kamera zu wechseln – dazu ist es aber aus verschiedenen Gründen nie gekommen.

Wenn ihr übrigens wissen wollt, welche Schauspielerin mit Arnold Schwarzenegger überhaupt nicht zurechtkam, dann lest direkt im folgenden Artikel weiter:

"Er war grob und sehr von sich eingenommen": Diese Schauspielerin hat schlechte Erinnerungen an ihre Arbeit mit Arnold Schwarzenegger
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.
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