Verhandlung ausgeschlossen: Christopher Nolan hatte eine klare Bedingung für "Die Odyssee"
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Christopher Nolans „Die Odyssee“ wird mit Spannung erwartet. Und wir können uns auch auf eine kompromisslose Umsetzung der Vorlage freuen, denn insbesondere ein Punkt war für Nolan nicht verhandelbar.

Die Odyssee“ ist für das Studio Universal ein gewaltiges Wagnis, denn mit geschätzten Produktionskosten von 250 Millionen Dollar war der kommende Fantasy-Blockbuster nicht gerade billig. Bei so einem Budget wollen die Studios natürlich normalerweise ein möglichst großes Publikum in die Kinos locken: Kinder, Eltern, Oma und Opa – im Idealfall sollen solche Big-Budget-Filme die ganze Familie ansprechen. Doch für Christopher Nolan war das im Falle seines Fantasy-Blockbusters keine Option.

Der Regisseur hat für seine Adaption des griechischen Epos eine ganz klare Bedingung: „R“-Rating oder gar nichts! Das bedeutet, dass Jugendliche unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Elternteils oder erwachsenen Vormunds ins Kino dürfen. Nur auf diesem Weg wäre es möglich, die Brutalität und Sinnlichkeit von Homers Vorlage kompromisslos einzufangen. In einem Interview mit Empire erklärte der Filmemacher dazu:

„Ich bin gleich zu Beginn zum Studio gegangen und habe ein sehr offenes Gespräch mit ihnen geführt, in dem ich klarstellte, dass wir die intensivste Version von ‚Die Odyssee‘ drehen wollten.“

"Die Odyssee" konnte nur als R-Rated-Produktion funktionieren

Nolan wollte, dass sich das Gezeigte „viszeral und modern anfühlt“. Zudem war ihm bereits von Beginn an klar, dass „Die Odyssee“ stellenweise äußerst blutig werden würde, denn das lag dabei bereits in der Natur der Sache:

„Die Waffen jener Zeit sind brutaler – man spricht hier von Schwertern, Pfeil und Bogen und ähnlichen Dingen. Daher kam ich schon ziemlich früh zu dem Schluss, dass es ziemlich schwierig und möglicherweise mit Abstrichen verbunden wäre, eine PG-13-Version dieser Geschichte zu drehen.“

Und tatsächlich: Wer die Vorlage kennt, weiß, dass Odysseus Irrfahrt kein gemütlicher Sonntagsspaziergang wird. Blutige Schlachten, Verstümmelungen, Rachemorde und ein Zyklop, der einige der Männer sogar bei lebendigem Leibe verspeist, warten auf das Kinopublikum. Wer übrigens wissen möchte, was Robert Pattinsons Figur in „Die Odyssee“ mit „Twilight“ zu tun hat, der klickt einfach hier:

Robert Pattinson wie Werwolf Jacob in "Die Odyssee"?! Der Hollywood-Star erkennt Ähnlichkeiten zwischen dem Fantasy-Epos und "Twilight"
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Mit "Mad Max" durch die Wüste brettern, mit "Judge Dredd" auf Streife gehen oder mit Bruce Willis in "Stirb Langsam" den Nakatomi Plaza aus den Händen von Terroristen befreien – Stefan liebt Action-Kino
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