Tom Holland hatte Angst, dass Christopher Nolan seine Leistung in "Die Odyssee" nicht mochte: "Warum macht er das andauernd?"
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Den Drehstart für „Die Odyssee“ hätte sich Tom Hollad sicher etwas angenehmer vorgestellt, denn anfangs musste er mit dem Gedanken umgehen, dass Christopher Nolan womöglich nicht von seiner Leistung überzeugt war.

Die Odyssee“ dürfte der wohl größte Film sein, in dem Tom Holland bislang mitgespielt hat. Das soll schon etwas heißen, schließlich war der 30-Jährige bereits in einigen hochbudgetierten Großproduktionen wie „Spider-Man: No Way Home“ oder „Avengers: Endgame“ zu sehen. Für das Fantasy-Epos von Christopher Nolan gelten jedoch noch einmal ganz andere Maßstäbe.

Nicht nur, weil das 250-Millionen-Dollar-Abenteuer auf drei (!) Kontinenten gedreht und ausschließlich mit IMAX-Kameras gefilmt wurde, sondern auch, weil Tom Holland angesichts der schieren Fülle an herausragenden Darsteller*innen, die in „Die Odyssee“ mitwirken, beinahe untergeht. Dass all diese Umstände eine gewisse Nervosität hervorrufen, versteht sich da fast von selbst.

Warum Christopher Nolan Tom Holland verunsicherte

Das Schlimmste, was Tom Holland wohl hätte passieren können, wäre ein Regisseur gewesen, der mit seiner schauspielerischen Leistung nicht zufrieden ist. Tatsächlich musste der „Uncharted“-Star am ersten Drehtag genau mit diesem Gefühl umgehen, wie er kürzlich gegenüber Fandango verriet:

„Ich erinnere mich, dass ständig unterbrochen wurde, und ich fragte mich gemeinsam mit Jon Bernthal: 'Warum ruft er ständig Cut? Warum macht er das dauernd?'. Mir ging durch den Kopf: 'Gefällt ihm nicht, was wir da machen? Was passiert hier eigentlich?'“.

Dass Christopher Nolan den Dreh jedoch keineswegs wegen der Leistung von Tom Holland unterbrach, wurde dem Schauspieler wenig später erklärt: „Und dann war es – soweit ich mich erinnere – George Cottle [Stunt-Koordinator, Anm. d. Red.], der aufklärte: 'Nein, nein, nein, das Magazin fasst nur drei Minuten Material'. Da dachte ich mir nur: 'Oh, Gott sei Dank.' Ich hatte befürchtet, ich würde die Szenen völlig verhauen.“

Damit machte Tom Holland auch eine ganz besondere Erfahrung und bekam aus erster Hand zu spüren, wie kompliziert und aufwändig Drehs mit IMAX-Kameras sein können. Da das Filmmaterial hier nur für jeweils drei Minuten ausreichte, wog jeder Fehler umso schwerer. Die Zusammenarbeit zwischen Tom Holland und Christopher Nolan erwies sich aber als überaus erfolgreich. Gegenüber der GQ bezeichnete Holland die Dreharbeiten zu „Die Odyssee“ als „die beste Erfahrung, die ich je an einem Filmset gemacht habe.“

Die Erwartungen an „Die Odyssee“ sind gewaltig – und wenn es nach den ersten Stimmen geht, werden sie auch erfüllt. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

"Ein absoluter Triumph" und die "Krönung" von Christopher Nolans Karriere: Die ersten Stimmen zu "Die Odyssee" sind da!
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.
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