Sie war die Taubenfrau in "Kevin – Allein in New York": Oscar-Preisträgerin Brenda Fricker ist tot
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Ihre Performance in dem Drama „Mein linker Fuß“ verschaffte ihr Anfang der Neunziger nicht nur den internationalen Durchbruch, sondern brachte Brenda Fricker auch einen Oscar ein. Nun ist die Schauspielerin im Alter von 81 Jahren verstorben.

Disney und seine verbundenen Unternehmen

Jahr für Jahr begegnen Millionen Zuschauer*innen ihr an den Weihnachtsfeiertagen als zunächst etwas unheimlich wirkende, später jedoch warmherzige Taubenfrau im Kultfilm „Kevin – Allein in New York“. Nun ist die irische Schauspielerin Brenda Fricker im Alter von 81 Jahren nach längerer Krankheit gestorben.

In einem Statement würdigte ihr Agent Phil Belfield die Oscar-Preisträgerin mit den Worten: „Ohne sie ist die Welt ärmer. Es war mir eine Ehre, sie kennenzulernen, zu lieben und mit ihr zusammenzuarbeiten, und sie wird immer einen Platz in meinem Herzen und in den Herzen so vieler Film- und Fernsehfans auf der ganzen Welt haben.“ (via Deadline)

Frickers Karriere erstreckte sich über mehr als fünf Jahrzehnte. Die 1945 in Dublin geborene Irin wollte ursprünglich Reporterin werden. Als sie jedoch in ihren Zwanzigern erste kleinere Rollen in Produktionen wie „Das Haus am Eaton Place“ und der britischen Kultserie „Coronation Street“ – dem Vorbild der deutschen „Lindenstraße“ – erhielt, entschied sie sich für die Schauspielerei.

Der große Durchbruch gelang ihr Anfang der 1990er-Jahre. In dem DramaMein linker Fuß, der Verfilmung der Autobiografie des Künstlers Christy Brown, verkörperte sie dessen Mutter. Für ihre beeindruckende Leistung wurde Brenda Fricker 1990 mit dem Oscar als Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.

Nach dieser Ehrung folgten zahlreiche Engagements in Hollywood. Unvergessen bleibt bis heute ihre Rolle als Taubenfrau in „Kevin – Allein in New York“, der Fortsetzung des Weihnachtsklassikers „Kevin – Allein zu Haus“. Außerdem war sie unter anderem in den Komödien „Liebling, hältst Du mal die Axt?“ und „Angels – Engel gibt es wirklich“ zu sehen. Zu ihren späteren Hollywood-Auftritten zählt auch die Rolle der Ethel Twitty in Joel Schumachers starbesetztem Justizthriller „Die Jury“.

In den folgenden Jahren konzentrierte sich Fricker vor allem auf Film- und Fernsehproduktionen in Kanada, Irland und dem Vereinigten Königreich. So wirkte sie unter anderem in „Inside I’m Dancing“ an der Seite von James McAvoy sowie in „Die Journalistin“ mit Cate Blanchett mit.

Nach 2014 wurde es ruhiger um die Schauspielerin. Zwischen 2021 und 2024 stand sie noch für wenige Kurzfilme und Serien vor der Kamera. Ihre letzte Rolle übernahm sie vor zwei Jahren im Dokumentarfilm „The Swallow“, mit dem sie ihre beeindruckende Karriere schließlich beendete.

Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.
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