Ein geplanter Solofilm, unzählige Angebote – doch erst DAS überzeugte Chris Evans letztlich zur Marvel-Rückkehr
Teile diesen Artikel

Chris Evans hatte mit dem MCU eigentlich abgeschlossen. Marvel machte ihm über Jahre immer neue Angebote – doch erst eine ganz bestimmte Nachricht brachte ihn zum Umdenken und ließ ihn doch noch zurückkehren.

Chris Evans' Captain America gehört zu den beliebtesten Figuren des Marvel Cinematic Universe. In insgesamt 10 Filmen verkörperte der amerikanische Schauspieler den Supersoldaten, der als Anführer der Avengers seine Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte. Nach „Avengers: Endgame“ sollte für Chris Evans im Marvel-Universum vorerst Schluss zu sein. Steve Rogers hatte sein Ende bekommen, und der Schauspieler wollte diese Geschichte erstmal nicht fortsetzen.

Doch wie Evans jetzt verraten hat, gab Marvel über Jahre nicht auf, ihn zu einer Rückkehr zu bewegen. Im Gespräch mit Entertainment Weekly auf der San Diego Comic-Con erklärt der Mime, dass ihm in den vergangenen acht Jahren „ein Dutzend“ Ideen für eine Rückkehr präsentiert wurden - darunter auch Möglichkeiten für einen weiteren Solofilm. Doch letztlich war der Grund für das MCU-Comeback ein ganz anderer.

Ein Nomad-Solofilm?

Marvel-Chef Kevin Feige und Produzent Louis D'Esposito schlugen ihm demnach zahlreiche mögliche Fortsetzungen für die Geschichte von Captain America und Steve Rogers vor. Darunter befand sich sogar ein Solofilm über Nomad – jene Identität, die Rogers in den Comics nach seiner Zeit als Captain America annimmt. Trotz der vielen Vorschläge lehnte Evans jedes einzelne Angebot ab.

Der Grund: Keine der Ideen fühlte sich für ihn wie die passende Fortsetzung von Steves Geschichte an. Dazu sagt Chris Evans: „Irgendwie hat es sich nie richtig angefühlt. Irgendwann fängt man dann an zu denken, dass die Zeit vielleicht einfach vorbei ist – was auch immer der Grund sein mag. Vielleicht ist es einfach nicht das Richtige, weil es sich eben nicht richtig anfühlt.“

Erst als sich abzeichnete, dass auch Robert Downey Jr. ins Marvel Cinematic Universe zurückkehren würde, änderte sich seine Haltung. „Mein Team rief mich an und sagte, dass das Gerücht die Runde macht, Robert Downey Jr. würde mit Marvel sprechen. Da dachte ich nur: ‚Oh, oh. Was hat das wohl zu bedeuten?‘ Und plötzlich fühlte es sich richtig an“, verrät Chris Evans im Interview mit Entertainment Weekly. Gemeinsam mit einer neuen Geschichte, die Regisseur Joe Russo präsentierte, sei schließlich alles zusammengekommen.

Die beiden ehemaligen Gesichter der Infinity-Saga kehren damit in „Avengers: Doomsday“ zurück – wenn auch unter völlig anderen Vorzeichen. Während Evans erneut Steve Rogers verkörpert, schlüpft Robert Downey Jr. diesmal in die Rolle des Marvel-Schurken Doctor Doom. Genau diese ungewöhnliche Konstellation scheint letztlich den Ausschlag dafür gegeben zu haben, dass Evans seine vorzeitige Superhelden-Rente beendet hat.

Captain America kehrt sicher in „Avengers: Doomsday“ am 16. Dezember auf die Kinoleinwand zurück. Über eine weitere Marvel-Legende gibt es hingegen aktuell nur Gerüchte. Ein Auftritt auf der Comic-Con sorgt aber für Hoffnung. Mehr dazu erfahrt ihr hier:

Ist Deadpool nun in "Avengers: Doomsday" oder nicht? Ein Auftritt von Ryan Reynolds macht den Fans Hoffnung

*Bei diesem Link zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.

Tobias Kirchner
Tobias Kirchner
-Freier Autor
Tobias liebt das Kino, weil es ihn für ein paar Stunden in andere Welten entführt.
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren