Seit einer Weile wissen wir, dass Quentin Tarantino mit „The Popinjay Cavalier“ ein Theaterstück entwickelt hat, das 2027 in London seine Premiere feiern soll. Bekannt war auch schon, dass Tarantino einen hochkarätigen Namen für die Hauptrolle verpflichten will. Britische Klatschmedien brachten dabei Tarantino-Vertraute wie Leonardo DiCaprio oder Brad Pitt ins Spiel, was allerdings mehr ein Wunschtraum der Yellow Press als ein echtes Gerücht war. Ganz so groß ist der Name jetzt nicht geworden, dafür durchaus überraschend. Sacha Baron Cohen übernimmt die Hauptrolle.
Der „Borat“-Kultkomiker, der demnächst mit „Ali G: Who Iz I?“ wieder im Kino zu sehen sein wird, übernimmt damit seine allererste Theaterhauptrolle. Doch nicht nur er betritt damit Neuland. Auch für Tarantino selbst ist es das erste Theaterprojekt als Regisseur und Autor.
"The Popinjay Cavalier": Ein Abenteuerstück mit Tarantino-Humor
Inhaltlich wird „The Popinjay Cavalier“ als eine „Swashbuckling Comedy“ beschrieben – also eine Mantel-und-Degen-Komödie voller Intrigen, Verwechslungen und Verkleidungen. Die Geschichte spielt im Europa der 1830er-Jahre und soll sich an klassischen Abenteuerstücken und Bühnenepen orientieren.
Daneben wird das Projekt als „Comedy Of Deception And Disguise“ bezeichnet. Zusammen mit den ersten bekannten Details erwartet uns wohl eine turbulente Geschichte über Täuschung, Maskerade und theatrale Übertreibung – getragen von Tarantinos typischem Humor und seinen unverwechselbaren Dialogen.
Kommt "The Popinjay Cavalier" sogar ins Kino?
Tarantino setzt sein Bühnendebüt zum einen mit Sonia Friedman Productions um, einer der bedeutendsten Theatergesellschaften für das Londoner West End und den Broadway. Das wohl bekannteste Stück der Firma ist „Harry Potter und das verwunschene Kind“. Doch noch interessanter für uns als Filmseite ist die Beteiligung des Hollywood-Studios Sony Pictures, mit dem Tarantino schon „Once Upon A Time... In Hollywood“ umsetzte und voraussichtlich auch seinen finalen Kinofilm realisieren wird. Dass von Beginn an ein großes Filmstudio involviert ist, lässt Spekulationen zu: Kommen wir am Ende auch in den Genuss des Stücks, ohne nach London reisen zu müssen?
Zum einen könnte Tarantino den Stoff als seinen letzten Spielfilm adaptieren. Zudem sind bekanntlich Theaterübertragungen im Kino sehr populär. Wir könnten uns daher sehr gut vorstellen, dass Tarantino und Sony auch ein Leinwand-Event planen, bei dem man zum Beispiel an einem Wochenende eine Aufzeichnung der Londoner Vorführung rund um den Globus im Kino schauen kann.
Eine Film-Empfehlung aus einem von Tarantino geliebten Genre bekommt ihr derweil im folgenden Artikel:
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