Ein Score von 87 Prozent auf Rotten Tomaotes, dazu ein IMDb-Wert von 7,8: „ The Breakfast Club“ (1985) genießt bei Presse und Kinofans absoluten Kultstatus! Und das völlig verdient, da die 80er-Jahre-Teenie-Komödie wie wenige Genre-Vertreter die Bedürfnisse (und chaotischen Emotionen) Heranwachsender passgenau beschreibt.
Wie einflussreich der Film von Komödien-Spezialist John Hughes („Ferris mach blau“) ist, zeigte sich 2016. Damals wurde „The Breakfast Club“ ins US-amerikanische National Film Registry aufgenommen – einem Verzeichnis von Werken, die als besonders erhaltenswert und kulturell bedeutsam gelten. Einer der Stars des Films hat jetzt verraten, dass Hughes mit dem Gedanken an eine Fortsetzung gespielt hat.
Das plante John Hughes für "Breakfast Club 2"
Der Film handelt von fünf Teenagern aus verschiedenen sozialen Schichten, die an einem Samstag in ihrer High-School nachsitzen müssen. Während sich am Anfang die Unterschiede zwischen den Figuren zeigen, kommen sie sich durch Streitgespräche sowie den ein oder anderen Joint allmählich näher. Der für nur eine Millionen Dollar realisierte „Breakfast Club“ spielte mehr als das 50-Fache seiner Kosten wieder ein. Der Titelsong „Don’t You (Forget About Me)“ der Simple Minds wurde zum Welthit.
In den Hauptrollen besetzte der 2009 gestorbene Hughes Darsteller des sogenannten „Brat Pack“, die das Publikum durch vorherige „Cliquen-Filme“ schon kannte. Anthony Michael Hall ("Halloween Kills") war einer von ihnen. Er spielte den nerdigen Streber Brian Johnson.
Bei einem Auftritt in der Rich Eisen Show enthüllte der Schauspieler nun, dass Hughes bei deren letzten Telefonat über ein Sequel nachgedacht habe (via Deadline). „Das war etwa 1988. Er rief mich zusammen mit John Candy an und wir haben ein paar Stunden miteinander gesprochen. Dabei ging es auch um einen möglichen zweiten Teil.“ Das sei etwas gewesen, so Hall, dass den Regisseur beschäftigte: die Idee, den kultigen „The Breakfast Club“ zurück auf die Leinwand zu bringen.
Einen Auszug aus dem Video-Interview könnt ihr euch hier anschauen. Hall spricht ab etwa zwei Minuten und 39 Sekunden über das Telefonat mit dem Filmemacher:
Im „Breakfast Club“-Sequel hätten die fünf Protagonisten einige Jahre nach den Geschehnissen des Originals aufeinandertreffen sollen, so Hall. Diesmal als berufstätige Erwachsene in ihren Dreißigern. Diese Idee äußerte zumindest Hughes. „Aber ob er bereits ein Drehbuch geschrieben hatte, weiß ich nicht“, ergänzte er.
In der Vergangenheit kamen immer wieder Gerüchte und Fan-Wünsche bezüglich einer Fortsetzung oder Neuverfilmung auf. Konkrete Pläne wurden jedoch bis heute nicht umgesetzt. 2025 äußerte sich Molly Ringwald, die damals an der Seite von Hall spielte, zu dem Thema. Sie gab an, dass sie nicht an den Erfolg eines Remakes glaube.
Einer der größten Erfolge in der Karriere von Hughes war „Kevin – Allein zu Haus“, zu dem er das Drehbuch beisteuerte. Jüngst ging die Meldung um, dass sich Disney einen neuen "Kevin"-Film vorstellen kann – und zwar mit dem Original-Darsteller:
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