Es gibt nur wenige Franchises, in denen nicht wenigstens ein Teil ein wenig abfällt. Noch viel seltener ist es aber, dass sämtliche Beiträge einer Reihe aber auch wirklich großartig sind. Selbst als inniger Fan von „Zurück in die Zukunft“, „Indiana Jones“ und „Matrix“ muss ich so einräumen: Wenn es um die beste Trilogie aller Zeiten geht, sind die „Before“-Filme von Richard Linklater für mich das Maß aller Dinge. „Before Sunrise“, „Before Sunset“ und „Before Midnight“ wirken spontan aus dem Leben gegriffen, sind herzerwärmend, ehrlich und lassen einen gemeinsam mit den Protagonisten über die Liebe und das Leben sinnieren, wie nur wenige andere Filme. Außerdem kann man diese Filme gar nicht oft genug schauen.
2026 bescherte uns der Texaner zuletzt gleich zwei Filme: das leider etwas (zu) begrenzte Dialogstück „Blue Moon“ und den herausragenden „Nouvelle Vague“ über die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards Crime-Klassiker „Außer Atem“. Und im Gespräch mit The Atlantic verkündete der Regisseur jetzt, dass sein neues Projekt – entgegen erster Annahmen – nicht einfach nur ein Film sein, sondern aus gleich drei Filmen bestehen wird!
Das ist über die "Transcendentalists"-Trilogie bekannt
Linklater arbeitet bereits seit einigen Jahren daran, die Geschichte der sogenannten Transzendentalisten zu verfilmen. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von amerikanischen Schriftsteller*innen, Philosoph*innen und Denker*innen, die Mitte des 19. Jahrhunderts mit ihren Anschauungen ein neues Weltbild erschufen. Sie glaubten an die göttliche Kraft der Natur sowie die Freiheit des Individuums und stellten Intuition über die Vernunft, Gefühle über den Verstand.
Es sei eine „Herausforderung“ gewesen, das Projekt zu finanzieren. Nun aber scheint alles vorbereitet, um mit der Realisierung zu beginnen. Neue Details zum Cast wurden im Zuge des Gesprächs mit The Atlantic zwar nicht enthüllt, doch schweben bereits seit einiger Zeit hochkarätige Namen im Raum, die das Ensemble der „Transcendentalists“-Trilogie anführen sollen.
Mit Natalie Portman, Oscar Isaac und (natürlich) Ethan Hawke?
Den Anführer der Bewegung, Ralph Waldo Emerson, soll Linklaters Stamm-Darsteller Ethan Hawke spielen, der unter anderem auch schon für dessen Zwölf-Jahre-Mammutprojekt „Boyhood“, die „Before“-Trilogie und zuletzt „Blue Moon“ vor der Kamera stand. Oscar Isaac („Dune“, „Moon Knight“) soll Emersons Lehrling Henry David Thoreau spielen, während Natalie Portman („V wie Vendetta“, „Leon - Der Profi“) als Margaret Fuller im Gespräch ist. Fuller setzte sich für Frauenrechte ein und gilt als eine der ersten Vordenkerinnen des Feminismus in den USA.
Ein mindestens genauso illustrer Cast erwartet euch in Michael Manns „Heat“-Fortsetzung. Gerade erst wurde ein weiterer durchaus hochkarätiger Neuzugang verkündet, den wir an der Seite von unter anderem Leonardo DiCaprio und Christian Bale sehen werden:
Neben Leonardo DiCaprio und Christian Bale: Jetzt ist der nächste Star in "Heat 2" dabei – ihr kennt ihn aus "Star Wars", dem MCU und "The Bear"