Wer sich auf einen neuen „Avengers“-Film freut, hat es inzwischen nicht mehr ganz leicht. Schließlich liegen zwischen den Abenteuern nicht nur mehrere Jahre, sondern inzwischen ein ganzes Multiversum voller Filme und Serien. Figuren wechseln zwischen Realitäten, längst vergangene Ereignisse bekommen plötzlich wieder Bedeutung und selbst Geschichten aus unterschiedlichen Marvel-Universen laufen zusammen.
„Avengers: Doomsday“ wird da keine Ausnahme. Marvel bringt für das Blockbuster-Event schließlich nicht nur bekannte MCU-Helden und -Heldinnen zurück, sondern öffnet (einmal mehr) die Tür zu weiteren Ecken des Marvel-Kosmos. Wer sich deshalb vor dem Kinostart noch einmal vorbereiten möchte, bekommt jetzt tatsächlich eine Art offizielle Hausaufgabenliste.
Marvel empfiehlt fast zwei Tage Programm
Auf Disney+ gibt es inzwischen einen neuen „Need to Watch“-Bereich, der Zuschauerinnen und Zuschauer gezielt auf „Avengers: Doomsday“ vorbereiten soll. In der deutschen Variante finden sich die Filme unter: Countdown zu „Avengers: Doomsday“. Und die Liste hat es in sich: Insgesamt kommt das von Marvel empfohlene Programm auf mehr als 42 Stunden. Auf der Liste stehen 15 Filme beziehungsweise Serien. Dazu gehören:
- „X-Men“
- „X-Men 2“
- „Captain America: The First Avenger“
- „The Avengers“
- „Avengers: Infinity War“
- „Avengers: Endgame“
- „Loki“
- „Shang-Chi And The Legend Of The Ten Rings“
- „Spider-Man: No Way Home“
- „Black Panther: Wakanda Forever“
- „Captain America: Brave New World“
- „Deadpool & Wolverine“
- „Doctor Strange In The Multiverse Of Madness“
- „Thunderbolts*“
- „The Fantastic Four: First Steps“
Damit beschränkt sich Marvel bei der Vorbereitung keineswegs auf die direkten Vorgänger der kommenden „Avengers“-Filme. Besonders auffällig ist, dass mit „X-Men“ und „X-Men 2“ auch zwei ältere Filme aus dem Fox-Marvel-Universum auf der Liste landen, schließlich kehren mit Stars wie Patrick Stewart und Ian McKellen gleich mehrere Stars aus dieser alten „X-Men“-Kino-Ära zurück. Die neueren Ableger, wie beispielsweise „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, fehlen hingegen komplett.
Ein weiterer Titel sorgt ebenfalls mit seiner Abwesenheit für Verwunderung: „The Marvels“ fehlt. Und ausgerechnet dieser Film könnte für die Verbindung zwischen verschiedenen Marvel-Universen durchaus relevant sein, war hier doch am Ende zu sehen, wie Monica Rambeau (Teyonah Parris) in eine Parallelwelt gelangt und dort unter anderem auf X-Men-Mitglied Hank McCoy alias Beast trifft (erneut gespielt von Kelsey Grammer, der ebenfalls in „Doomsday“ ein Comeback feiern wird)
Dass Marvel ausgerechnet diese Filme nicht als Pflichtprogramm für „Avengers: Doomsday“ aufführt, ist deshalb zumindest bemerkenswert. Zumal „Doomsday“ die verschiedenen Marvel-Ecken offenbar noch stärker miteinander verbinden soll.
Wer also wirklich alle von Marvel empfohlenen „Hausaufgaben“ erledigen möchte, muss knapp 42 Stunden und 16 Minuten einplanen. Wer danach immer noch nicht genug hat, sollte vielleicht noch etwas Zeit für „The Marvels“ und die weiteren „X-Men“-Abenteuer einplanen. Man kann ja nie wissen.
Das neueste „Avengers“-Abenteuer wird die Kinokassen vermutlich wieder füllen. Gut gefüllt ist auch das Konto eines Marvel-Stars. Um wen es geht, erfahrt ihr hier:
400-mal so viel wie bei seinem Marvel-Debüt: Tom Holland kassiert mit "Spider-Man: Brand New Day" richtig ab*Bei diesem Link zu Disney+ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Mit dem Abschluss eines Abos über diesen Link unterstützt ihr FILMSTARTS. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.