Hayden Christensen ist wieder ein zentraler Bestandteil der „Star Wars“-Gegenwart. Nach fast zwei Jahrzehnten, in denen er nicht mehr als Anakin Skywalker vor der Kamera gestanden hatte, feierte er in „Obi-Wan Kenobi“ und „Ahsoka“ sein großes „Star Wars“-Comeback. In der kommenden zweiten Staffel von „Ahsoka“ soll seine Rolle sogar noch einmal ausgebaut werden. Wenn es nach dem Schauspieler geht, ist das sogar nur der Auftakt. Denn er wünscht sich weitere Auftritte und hat schon eine konkrete Idee.
Christensen will nur zu gerne noch einmal tiefer in jene Phase der weit, weit entfernten Galaxis eintauchen, die zwischen „Episode II – Angriff der Klonkrieger“ und „Episode III – Die Rache der Sith“ liegt. In der gefeierten Animationsserie „The Clone Wars“ werden die titelgebenden Klonkriege zwar umfangreich behandelt, doch für Christensen geht noch mehr. Und dafür will er sogar eine ziemlich prominente Wunschbesetzung an seine Seite holen.
Anakin, Obi-Wan, Padmé und Mace Windu bald wieder vereint?
Im „Hey Jonas!“-Podcast der Jonas-Brüder wurde Christensen gefragt, ob er sich eine Live-Action-Serie rund um Anakin Skywalker vorstellen könne. Mit seiner Antwort bejahte er das nicht nur, sondern brachte direkt mehrere bekannte Namen ins Spiel: „Ich weiß, dass Ewan McGregor sehr gerne noch mehr damit machen würde. Ich habe gehört, dass Natalie [Portman] eine Rückkehr lieben würde. Dann noch Sam Jackson. Man könnte die Band wieder zusammenbringen.“
Christensen will also am liebsten nicht nur selbst als Anakin zurückkehren, sondern auch Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi, Natalie Portman als Padmé Amidala und Samuel L. Jackson als Mace Windu an seiner Seite sehen. Mit einem solchen Projekt wären vier der wichtigsten Figuren der Prequel-Ära wiedervereint, doch wichtig ist: Bislang sind es ganz klar nur Wünsche eines Schauspielers und es ist keine Enthüllung konkreter Lucasfilm-Pläne.
Die Stars wären wohl dafür, doch es spricht auch viel dagegen!
Mit einer Sache hat Christensen womöglich recht: Seine Kollegen wären auch recht einfach zu überzeugen. „Pulp Fiction“-Star Jackson sprach wiederholt darüber, dass er noch mal zu „Star Wars“ zurückkehren möchte, und sogar Portman, die lange Zeit auf Distanz zur Reihe ging, hat längst ihre Meinung geändert. Das geringste Problem wäre wohl Ewan McGregor, der eigentlich kaum ein Interview auslässt, um sich für weitere „Star Wars“-Auftritte ins Gespräch zu bringen. Angeblich soll er sogar bei Lucasfilm-Präsident Dave Filoni kurz nach dessen Beförderung zum „Star Wars“-Boss vorstellig geworden sein, um seine Rückkehr-Wünsche einmal mehr zu platzieren.
Mit den Klonkriegen bringt Christensen zudem eine Ära ins Spiel, die Filoni gefallen dürfte. Es ist schließlich die Phase des Universums, die ihn besonders begeistert und die er selbst geprägt hat. Filoni wurde von George Lucas einst sogar an Bord geholt, um erst den Kinofilm „The Clone Wars“ zu inszenieren und dann die gleichnamige Serie zu verantworten. Auch wenn in diesen Formaten bereits sehr viel abgedeckt wurde, gäbe es sicher noch Raum für neue Abenteuer.
Trotzdem halten wir das Projekt aktuell für wenig realistisch. Allein mit diesen vier Top-Stars, die man digital noch verjüngen müsste, würde es extrem teuer werden. Das passt so gar nicht zu der Strategie-Ausrichtung, die bei „Star Wars“ von Filonis Vorgängerin Kathleen Kennedy noch angestoßen wurde. Das Franchise soll sich angeblich bei der großen Masse wieder etwas rarer machen. Zu wenigen, kleineren Serien, die eher was für eingefleischte Hardcore-Fans sind, kommt nur alle paar Jahre ein Kino-Highlight als Ereignis. Eine Serie mit Christensen, McGregor, Portman und Jackson hätte jedoch Event-Charakter und könnte den Fokus zu sehr von den geplanten Kinofilmen abziehen. Die Zukunft wird zeigen, ob es trotzdem dazu kommt. Erst einmal können wir Christensen in der zweiten Staffel von „Ahsoka“ wieder als Anakin sehen. Disney+-Start ist am 20. Januar 2027. Hier ist auch schon ein Trailer: