Egal, ob Millie Bobby Brown oder Jaume Collet-Serra: Wenn Stars oder Regisseure auf Netflix für Erfolge sorgen, arbeitet der Streamingdienst gerne immer wieder mit ihnen zusammen. Der „Stranger Things“-Star ist daher noch in zahlreichen weiteren Netflix-Titeln zu sehen und der spanische Filmemacher Jaume Collet-Serra bringt seit seinem Thriller-Superhit „Carry-On“ ein Projekt nach dem anderen beim Streamer unter. Und auch der Kolumbianer Andrés Baiz scheint bei Netflix einen Stein im Brett zu haben.
Der Name mag nicht so bekannt sein wie der von Millie Bobby Brown oder Jaume Collet-Serra, doch Andrés Baiz hat bereits zahlreiche Episoden von „Narcos“, „Narcos: Mexico“, „Griselda“ und „The Sandman“ für Netflix gedreht. Kürzlich hat er außerdem die Arbeiten an dem Box-Drama „Fight For '84“ mit Jamie Foxx abgeschlossen. Wie das US-Branchenmagazin The Hollywood Reporter berichtet, soll Netflix mit dem Film äußerst zufrieden sein und große (Oscar-)Hoffnungen darauf setzen. Kein Wunder also, dass Baiz direkt den nächsten Film übertragen bekommen hat:
Netflix macht Polizeihubschrauber-Actioner "Helo"
Wie der Hollywood Reporter schreibt, wird Andrés Baiz die Regie bei dem Action-Thriller „Helo“ übernehmen. Das Drehbuch stammt von Patrick Aison („Prey“, „Predator: Badlands“).
Entstehen wird der Film zudem unter deutscher Beteiligung, denn die Idee stammt von Edward Berger und seinem Produktionspartner Luke Rivett. Der in Deutschland geborene österreichisch-schweizerische Filmemacher feierte seinen internationalen Durchbruch mit dem Netflix-Kriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ und gehört seitdem zu den angesagtesten Regisseuren in Hollywood. Berger und Rivett werden „Helo“ über ihre Firma Nine Hours auch produzieren.
"Top Gun" trifft "End Of Watch"
Details zur Handlung werden noch unter Verschluss gehalten. Bekannt ist nur, dass es sich um einen frischen und neuartigen Ansatz für das Genre des Polizeihubschrauber-Actionfilms handeln soll – wobei dieses Genre seit dem Klassiker „Das fliegende Auge“ (Originaltitel: „Blue Thunder“) von 1983 ohnehin nicht besonders verbreitet ist. Nun könnte es aber eine Art Renaissance erleben.
Zudem wird „Helo“ als „Top Gun“ trifft „End Of Watch“ beschrieben. „Top Gun“ spielt bekanntlich an einer Ausbildungsstätte für rivalisierende Elitepiloten. „End Of Watch“ ist ein im Found-Footage-Stil gedrehter Cop-Thriller mit Jake Gyllenhaal und Michael Peña. Erwartet uns ein solcher inszenatorischer Ansatz also auch in „Helo“, nur im Cockpit eines Helikopters?
So oder so dürfte „Helo“ ein weiterer großer Erfolg für Netflix werden, denn mit derartigen Action-Thrillern hat man schon einige mehr als ordentliche Hits gelandet – alleine 2026 etwa „The Rip“, „Apex“ und „War Machine“. Noch mehr Action gibt es übrigens auch ganz frisch mit diesem Doppelschlag:
Neu auf Netflix: 330 Minuten (!) Stunts und geballtes Action-Kino mit einem der größten Filmstars der Welt