Tom Cruise floppt an den Kinokassen: Der neue Film des "Top Gun 2"-Stars legt eine katastrophale Bruchlandung hin
von Stefan Geisler
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Wenn Tom Cruise einen Film in die Kinos bringt, dann strömen die Fans normalerweise in die Kinos. Doch seine neuste Arbeit erweist sich als regelrechter Zuschauerschreck, denn „Digger“ ist katastrophal an den Kinokassen gescheitert.

Im Vorfeld gab es großes Rätselraten um „Digger“: Was hat es mit der neuen Satire von „Birdman“-Macher Alejandro G. Iñárritu auf sich – und was ist vom kaum wiederzuerkennenden Tom Cruise zu erwarten, der als Multimillionär Digger Rockwell schon in den ersten Trailern eine der exzentrischsten Leistungen seiner Karriere andeutete? Doch anscheinend hielt sich die Neugier beim Publikum in Grenzen, denn „Digger“ floppt gnadenlos an den Kinokassen.

In den USA spielte die schräge Komödie am ersten Wochenende gerade einmal 8 Millionen US-Dollar ein. Eine katastrophale Bruchlandung, immerhin soll das neueste Werk von Alejandro González Iñárritu in der Produktion zwischen 125 und 180 (!) Millionen US-Dollar verschlungen haben (mehr dazu erfahrt ihr hier), dazu kommen natürlich noch Mehrkosten für das Marketing.

Auch weltweit sieht es kaum besser aus: Weltweit steht „Digger“ bei einem enttäuschenden Gesamteinspiel von gerade einmal 20 Millionen US-Dollar. Sollte das Publikumsinteresse nicht plötzlich in der zweiten Spielwoche noch erwachen, droht das Tom-Cruise-Vehikel zu einem der größten Flops für das altehrwürdige Studio Warner Bros. zu werden. Bereits jetzt rechnen Expert*innen mit einem Verlust von bis zu 150 Millionen US-Dollar für das Studio.

"Digger" ist auch in Deutschland ein Flop

Auch hierzulande wollte „Digger“ kaum jemand sehen. Mit knapp 45.000 verkauften Tickets reichte es für „Digger“ an den deutschen Lichtspielhaus-Kassen gerade einmal für den siebten Platz. Damit konnte Tom Cruise kaum mehr Leute als „Spider-Man - Brand New Day“ (ca. 42.500 Zuschauer*innen) oder „Die Odyssee“ (ca. 40.000 Besucher*innen) in die Kinos locken.

Auf den ersten Plätzen der Kino-Charts tummelten sich hierzulande der Neueinsteiger „Verity - Dunkle Geheimnisse“ (ca. 290.000 Besucher*innen), der vergnügliche Knetspaß „Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld“ (ca. 110.000 Besucher*innen) und „Resident Evil“ (ca. 92.500 Besucher*innen).

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Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
Stefan liebt Film. Er vermisst die wöchentlichen Besuche in der Videothek, denn das ziellose Umherirren in den Gängen hat ihm Seherfahrungen wie "Donnie Darko" oder "Fear and Loathing in Las Vegas" beschert.
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