"Das schwierigste Wort überhaupt ist Nein": Robin Williams (†63) hat bitter bereut, dass er diese beiden Filme nicht abgelehnt hat
von Michael Bendix
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Vor 40 Jahren hat Robin Williams gleich in zwei Filmen hintereinander mitgespielt, die er im Anschluss bereute. Doch immerhin lernte er auf diese Weise, dass es manchmal besser ist, Nein zu sagen!

Warner Bros.

Am 11. August 2014 ist Robin Williams im Alter von nur 63 Jahren verstorben – und noch immer hinterlässt er in Hollywood eine klaffende Lücke. Kein Wunder, zählte er dank seiner unvergesslichen Auftritte in Filmen wie „Der Club der toten Dichter“, „Hook“, „Mrs. Doubtfire“ oder „Good Will Hunting“ doch zu den beliebtesten Stars der Traumfabrik. Doch natürlich hat Williams im Laufe seiner Karriere auch an Filmen mitgewirkt, die bei Publikum und Kritik weniger Anklang fanden – darunter „Toys“, „Jack“ und „Flubber“. In den meisten davon hat der Oscar-Preisträger aber trotzdem mit voller Überzeugung mitgespielt!

Diese zwei Filme hat Robin Williams heftig bereut

Doch in den frühen Tagen seiner Karriere sah das noch anders aus. Nach eigenen Aussagen musste Williams nämlich erst einmal lernen, dass man Angebote auch ablehnen kann. Dementsprechend klagte er auch in einem Interview mit dem Rolling Stone:

„Das schwierigste Wort überhaupt ist Nein. Bette Davis sagte zu mir, als ich […] bei der Neuauflage von ‚Laugh In‘ [eine Sketch-Show, die ursprünglich von 1968 bis 1973 im US-Fernsehen lief, Anm. d. Red.] mitmachte: ‚Das eine Wort, das du brauchen wirst, ist Nein.‘ Das Geheimnis besteht darin, Dinge ablehnen zu können – Projekte wie ‚Rocket Man‘ oder ‚Club Paradise‘ nicht einfach nur deshalb anzunehmen, weil sie sagen, dass sie dich haben wollen. Wenn sie dich nicht bekommen, nehmen sie eben irgendjemand anderen – also werd schlauer.“

Williams gab also offen zu, dass er gleich zwei Komödien, in denen er im Jahr 1986 mitgespielt hat, lieber hätte ablehnen sollen: Bei „Rocket Man“ handelt es sich um eine Sport-Komödie, in der Williams und Kurt Russell („Die Klapperschlange“) zwei ehemalige Highschool-Footballspieler spielen, die Jahre später ein entscheidendes Spiel aus ihrer Jugend wiederholen wollen.

„Club Paradise“, geschrieben und inszeniert von „Und täglich grüßt das Murmeltier“-Regisseur Harold Ramis, dreht sich um einen ehemaligen Feuerwehrmann, der sich auf einer Karibikinsel zur Ruhe setzt und dort gemeinsam mit einem einheimischen Musiker versucht, ein heruntergekommenes Hotel in ein florierendes Ferienresort zu verwandeln.

Bei beiden Filmen handelte es sich um kommerzielle Flops – und 40 Jahre später sind sie gänzlich in Vergessenheit geraten. Doch immerhin aus einem Grund dürfte es sich auch für Williams gelohnt haben, in ihnen mitzuspielen: Er lernte eine Lektion fürs Leben!

Diese hat er augenscheinlich auch direkt in die Tat umgesetzt: Schließlich spielte er im darauffolgenden Jahr nur in einem einzigen Film mit – nämlich der gefeierten Tragikomödie „Good Morning, Vietnam“, die ihm prompt seine erste Oscar-Nominierung einbrachte!

Wenn ihr wissen wollt, welchen seiner späteren Filme Williams nur fürs Geld gedreht hat, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:

"Es bezahlt die Rechnungen": In diesem Film hat Robin Williams nur wegen des Geldes mitgespielt

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Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.
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