Elizabeth Taylor ist der Inbegriff einer Hollywood-Ikone: Bereits in jungen Jahren stand die gebürtige Britin vor der Kamera und avancierte mit Filmen wie „Heimweh“ (der erste Eintrag in die erfolgreiche „Lassie“-Reihe) sowie „Kleines Mädchen, großes Herz“ (in dem sie als pferdebegeistertes Mädchen Velvet Brown ihre erste große Hauptrolle übernahm) bald zum Kinderstar.
In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde sie dann endgültig zur Leinwand-Legende: Ihre Auftritte in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“, „Giganten“ oder „Cleopatra“ sind bis heute unvergessen, für „Telefon Butterfield 8“ und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ wurde sie jeweils mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Mindestens genauso viele Schlagzeilen wie ihre Filme produzierte allerdings Taylors Privatleben: Acht Mal trat sie so vor den Traualtar – davon gleich zwei Mal mit ihrem Schauspielkollegen Richard Burton, mit dem sie nicht nur elf Mal vor der Kamera stand, sondern auch eine wechselhafte und von den Medien intensiv begleitete Beziehung führte. Auch ihr ausgesprochen luxuriöser Lebensstil sowie ihre notorische Unpünktlichkeit sorgten immer wieder für Gesprächsstoff.
Elizabeth Taylor wollte sogar nach ihrem Tod zu spät kommen
Letztere betrachtete Taylor offensichtlich als eine Art persönliches Markenzeichen. Denn nachdem sie im Jahr 1964 selbst zu ihrer eigenen Hochzeit zu spät gekommen sein soll, ließ sie ihrer Familie schließlich sogar für ihren eigenen Tod eine ungewöhnliche Anweisung zurück: So legte sie fest, dass ihre Trauerfeier erst 15 Minuten nach dem ursprünglich angekündigten Zeitpunkt beginnen sollte.
So geschah es dann auch. Nachdem Taylor am 23. März 2011 im Alter von 79 Jahren an Herzversagen starb, fand bereits einen Tag später im engsten Familienkreis auf dem Forest Lawn Cemetery in Glendale, Kalifornien, ihre Beisetzung statt – und wie von Taylor gewünscht, begann die rund einstündige Zeremonie exakt 15 Minuten später. „Sie wollte sogar zu ihrer eigenen Beerdigung zu spät kommen“, gab ihre Sprecherin Sally Morrison in einem Presse-Statement bekannt (via CBS News).
Auch Robin Williams hatte einen letzten Wunsch. Worum es sich handelte (und warum Disney noch immer unveröffentlichte Aufnahmen seiner Stimme besitzt), erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Er wollte das letzte Wort haben": Robin Williams (†63) hat verfügt, dass seine Stimme bis 2039 nicht genutzt werden darf – dabei besitzt Disney unveröffentlichte Aufnahmen!