Vom Macher des gruseligsten Films aller Zeiten: Neuer Horrorfilm räumt in den weltweiten Kinos ab – nur in Deutschland (noch) nicht!
von Julius Vietzen
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Mit „Host“ hat Regisseur Rob Savage den laut einer Studie gruseligsten Film aller Zeiten gedreht. Sein neuer Horrorfilm „Other Mommy“ sorgte nun für volle Kinos – was man von „The Social Reckoning“ nicht gerade behaupten kann.

Das Kinojahr 2026 hat mit „Backrooms“ und „Obsession“ schon zwei echte Horrorhits hervorgebracht. Doch diese Filme bestimmten die erste Hälfte des Jahres und mittlerweile befinden wir uns im Halloween-Monat Oktober – weswegen wenig überraschend die nächste Welle an Horrorfilmen läuft. Und einer davon hat nun einen richtig guten Start in den weltweiten Kinos hingelegt: „Other Mommy“.

"Other Mommy" startet stark

Hinter diesem auf den ersten Blick eher harmlos wirkenden Titel verbirgt sich ein Horrorfilm über ein siebenjähriges Mädchen, das von einem unheimlichen Wesen in Gestalt ihrer Mutter heimgesucht wird. Sowohl die Mutter als auch die übernatürliche Bedrohung werden von Oscar-Preisträgerin Jessica Chastain („The Eyes Of Tammy Faye“) gespielt. Und das wollten offenbar viele Menschen sehen:

„Other Mommy“ hat am Startwochenende rund 45,2 Millionen Dollar weltweit eingespielt. Bei einem Budget im Bereich von 18 bis 19 Millionen Dollar ist der Horrorfilm damit schon jetzt ein echter Hit – und das trotz der ziemlich schlechten Kritiken. Gerade einmal 17 Prozent der Kritiken bei Rotten Tomatoes sind positiv, und auch das Publikum überschlägt sich nicht gerade vor Begeisterung, wie etwa der CinemaScore D+ (entspricht einer 4+ im deutschen Notensystem) zeigt.

Offenbar war die Neugier auf den neuen Streich von Regisseur Rob Savage jedoch groß, dessen vorheriger Film „Host“ laut einer Studie der gruseligste Horrorfilm aller Zeiten ist. In Deutschland startet „Other Mommy“ übrigens erst am 29. Oktober 2026.

"Resident Evil"-Rekord

Apropos Horror: Auch bei einem anderen Herbst-Horrorfilm gibt es starke Zahlen zu vermelden. Zach Creggers „Resident Evil“ läuft mittlerweile auch in China sowie in Japan, dem Heimatland der zugrundeliegenden Videospielreihe. Und dank des dort eingespielten Geldes ist der neue „Resident Evil“ jetzt nicht nur der erfolgreichste Film in Creggers Karriere, sondern auch der erfolgreichste Eintrag des Zombie-Franchises. Weltweit hat der Film mehr als 320 Millionen Dollar eingespielt, und damit „Resident Evil: The Final Chapter“ (312 Millionen Dollar) hinter sich gelassen.

"The Social Reckoning" floppt

Bei dem zweiten großen Neustart des zurückliegenden Wochenendes gibt es hingegen wenig Erfreuliches zu berichten: „The Social Reckoning“ ist als Nachfolger von „The Social Network“ angetreten, der als einer der besten Filme des 21. Jahrhunderts gilt. Schon die Kritiken zur Fortsetzung ließen aber erahnen, dass die Fußstapfen von David Finchers Meisterwerk zu groß waren – und auch an den Kinokassen droht „The Social Reckoning“ unterzugehen:

Am Startwochenende kamen gerade einmal neun Millionen Dollar weltweit zusammen. Das ist viel zu wenig für die 30 bis 42 Millionen Dollar teure Produktion, weswegen nach den Oscar-Chancen nun auch die kommerziellen Erfolgsaussichten des Films rapide gesunken sind. Auch in Deutschland landete „The Social Reckoning“ mit gerade einmal 19.000 verkauften Tickets nur auf Platz 15 der Wochenend-Charts.

Wenn ihr euch selbst ein Bild machen wollt, findet ihr hier den deutsche Trailer zu „The Social Reckoning“:

Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Julius hat damals beim Jobben in einer Videothek so ziemlich jeden Horrorfilm gesehen, den es dort gab, und dabei einige Perlen entdeckt – von "Splinter" über "Triangle" bis "Fragiles".
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