Seit „Once Upon A Time... In Hollywood“ aus dem Jahr 2019 warten wir nun schon gespannt auf den neuen Film von Quentin Tarantino. Nicht nur weil jede neue Arbeit des „Pulp Fiction“-, „Kill Bill“- und „Inglourious Basterds“-Masterminds ein Ereignis ist, sondern auch weil er damit seine Regiekarriere im Kino beenden will. Schließlich kündigte er vor einer Weile bereits an, dass sein zehnter Film sein letzter werden soll.
Wahrscheinlich auch deswegen zögert Tarantino die Arbeit daran weiter hinaus. Aus dem geplanten „The Movie Critic“ ist letztlich nichts geworden, die Inszenierung der kommenden „Once Upon A Time... In Hollywood“-Fortsetzung „The Further Mis-Adventures Of Cliff Booth“ hat er an seinen Kollegen David Fincher abgegeben und mit „The Popinjay Cavalier“ bringt er im nächsten Jahr erst einmal sein erstes Theaterstück auf die Bühne.
Doch ad acta gelegt hat er seinen Hollywood-Abschied dabei nicht. Tatsächlich hat er dafür sogar schon etwas Konkretes ins Auge gefasst und die entsprechende Vorarbeit geleistet, wie er jetzt in der „Graham Norton Show“ verriet: „Ich habe ein Drehbuch geschrieben, das mir wirklich gut gefällt, aber ich möchte erst das Theaterstück machen und sehen, wer ich dann bin. Danach gehe ich zurück, verbringe Zeit mit meiner Familie, lebe ein bisschen und schaue dann, was ich machen möchte.“
So lange mussten wir noch nie auf einen neuen Tarantino-Film warten
Ein potentielles Skript für den zehnten Tarantino-Film steht also bereits, auch wenn natürlich abzuwarten ist, ob daraus letztlich wirklich seine finale Regiearbeit wird, er es wie beim Cliff-Booth-Film vielleicht doch an jemand anderen abgibt oder es wie bei „The Movie Critic“ doch wieder fallen lässt.
So oder so scheint er nach seinem besagten Theaterstück erst einmal eine Auszeit einlegen zu wollen, sodass wir uns noch eine Weile länger gedulden müssen, bis es hier wirklich konkreter wird. Schon jetzt steht fest, dass wir es mit dem größten Abstand zwischen zwei Tarantino-Filmen zu tun bekommen. Bisher gab es hier mit der sechsjährigen Lücke zwischen „Jackie Brown“ und „Kill Bill“ die längste Durststrecke.
Bei entsprechendem Erfolg hat Quentin Tarantino übrigens nicht ausgeschlossen, dass auch eine Leinwandadaption von „The Popinjay Cavalier“ sein letzter Film werden könnte. Alle wichtigen Infos zum Mantel-und-Degen-Stück mit Sacha Baron Cohen bekommt ihr im folgenden Artikel:
Mantel-und-Degen-Action in Quentin Tarantinos letztem Film? Erstes Poster zum neuen Projekt des Kult-Regisseurs enthüllt