„Dune“ als die ultimative Science-Fiction-Reihe der Gegenwart zu bezeichnen, ist wohl nicht zu hoch gegriffen. Zumindest für uns von FILMSTARTS ist die Sache jedenfalls klar: War uns Teil 1 der Wüstenplanet-Saga bereits die vollen fünf Sterne wert, hat uns „Dune 2“ sogar noch besser gefallen. Besser geht es einfach nicht! Oder etwa doch?
Ob „Dune: Part Three“ vielleicht sogar noch einmal einen drauf legt? Das dürften sich Fans der imposanten Adaption von Frank Herberts titelgebendem Romanzyklus seit Jahren fragen. Schließlich ist seit einiger Zeit bekannt, dass auch noch ein dritter Film folgen wird. In etwas mehr als einem Monat bekommen wir diesen nun endlich zu sehen: „Dune 3“ kommt am 17. Dezember 2026 in die Kinos und wird sich dann unter anderem mit dem nur einen Tag davor anlaufenden „Avengers: Doomsday“ an den Kinokassen duellieren (bevor eine Woche später auch schon „Jumanji 3: Open World“ und „Angry Birds 3“ folgen).
Viele Kino-Enthusiasten haben ihren „Dunesday“ – also das finale Arrakis-Abenteuer und den mit Spannung erwarteten Marvel-Blockbuster an einem Tag zu schauen – bereits fest eingeplant. Bislang wussten sie allerdings gar nicht genau, wie viel Zeit sie dafür kalkulieren müssen. Jetzt sind wir endlich schlauer – und so viel sei schon mal gesagt: Zumindest in Sachen Laufzeit hat „Dune 3“, wenn man's so will, das Nachsehen…
"Dune: Part Three" geht zwei Stunden und 31 Minuten
„Wir haben endlich eine Zahl, der wir vertrauen können“, schreibt nun World Of Reel. Denn nachdem – wie bei einem Blockbuster dieser Größenordnung mittlerweile üblich – zuletzt bereits fleißig spekuliert wurde, wie lang der Film sein könnte oder gar müsste, gibt es nun endlich Gewissheit. Das Irish Film Classification Office bekam den Film nämlich bereits vorgelegt und verzeichnete eine Laufzeit von 151 Minuten. Das sind zwei Stunden und 31 Minuten – und bedeutet den kürzesten Teil der Saga, deren Startschuss 155 Minuten ging, bevor die Fortsetzung mit 166 Minuten nachlegte. „Avengers: Doomsday“ soll derweil ungefähr 165 Minuten lang sein.
Wer die bisherigen Trailer zum Film gesehen hat, weiß allerdings bereits: Dass das Ganze deshalb weniger spektakulär und episch ausfällt, ist nicht zu erwarten. Regisseur Denis Villeneuve und sein neuer Kameramann Linus Sandgren („Aufbruch zum Mond“) werden gigantische Bilderwelten auf die Leinwand bringen, die unterstützt von einem durch Mark und Bein gehenden Sounddesign einmal mehr für ein Kinoerlebnis der Superlative sorgen dürften. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass die hierzulande unter dem Titel „Der Herr des Wüstenplaneten“ erschienene Buchvorlage „Dune Messiah“ kein dicker Wälzer ist, sondern eben auch nur rund 300 Seiten umfasst.
Bevor wir noch einmal in die Welt von Paul Atreides (Timothée Chalamet), Chani (Zendaya) und Co. eintauchen werden, ist Denis Villeneuve übrigens bereits froh, Arrakis schon bald den Rücken zu kehren – und sich seiner neuen Aufgabe zu widmen. Warum sein „James Bond“-Film für ihn gerade richtig kommt, könnt ihr im nachfolgenden Artikel lesen:
"Ich habe genug von Arrakis": Denis Villeneuve erklärt, warum er "Dune 3" trotzdem drehte – und warum "James Bond" gerade rechtzeitig kam!*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.