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    Sundance 2014: Schlagzeuger-Drama "Whiplash" mit J.K. Simmons gewinnt Jury- und Publikumspreis
    Von Tobias Mayer — 27.01.2014 um 10:35

    Das Sundance-Filmfestival ist ein wichtiger Indikator für kommende Highlights des unabhängigen US-amerikanischen Kinos. So hatte etwa der Indie-Hit "Little Miss Sunshine" seine Premiere auf dem Festival in Utah und wurde ein Jahr später mit zwei Oscars ausgezeichnet. 2014 bekommt das Schlagzeuger-Drama "Whiplash" durch Sundance einen Aufmerksamkeitsschub – es hat den Jury- und den Publikumspreis gewonnen.

    Manche Filme werden schon mit großem Interesse beobachtet, bevor sie in Sundance debütieren. Die Action-Fortsetzung "The Raid 2" etwa, die kürzlich einen Beifallssturm sondergleichen erntete, stand vor ihrer Premiere auf vielen "Muss ich sehen"-Listen. Das dürfte im Fall des Musiker-Dramas "Whiplash" anders sein, dessen Regisseur Damien Chazelle ("Der letzte Exorzismus 2") weitestgehend unbekannt ist und aus dessen Cast nur J.K. Simmons (der cholerische Bugle-Chef in Sam Raimis "Spider-Man"-Trilogie) hervorsticht. Dank Sundance rückt das Drama um einen aufstrebenden Schlagzeuger (Miles Teller, "Project X") und seinen brutalen Lehrer (J.K. Simmons) nun jedoch deutlicher ins Rampenlicht, denn "Whiplash" gewann den großen Preis der Jury und den Publikumspreis, jeweils in der Kategorie Bester Spielfilm.

    Und jetzt allen Indie-Freunden viel Vergnügen beim Stöbern in der Gewinner-Liste (Hauptkategorien):

    Großer Preis der Jury - Bester Spielfilm: "Whiplash"

    Großer Preis der Jury - Beste Dokumentation: "Rich Hill"

    Großer Preis der Jury - Bester ausländischer Spielfilm: "To Kill A Man"

    Großer Preis der Jury - beste ausländische Dokumentation: "The Return to Homs"

    Publikumspreis - Bester Spielfilm: "Whiplash"

    Publikumspreis - Beste Dokumentation: "Alive Inside: A Story of Music & Memory"

    Publikumspreis - Bester ausländischer Spielfilm: "Difret"

    Publikumspreis - Beste ausländische Dokumentation: "The Green Prince"

    Beste Regie - Spielfilm: Cutter Hodierne ("Fishing without Nets")

    Beste Regie - Dokumentation: Ben Cotner & Ryan White ("The Case Against 8")

    Beste Regie - ausländischer Spielfilm: Sophie Hyde ("52 Tuesdays")

    Beste Regie - ausländische Dokumentation: Iain Forsyth & Jane Pollard ("20,000 Days on Earth")

    Beste Kamera - Spielfilm: Christopher Blauvelt ("Low Down")

    Beste Kamera - Dokumentation: Ross Kauffman & Rachel Beth Anderson ("E-Team")

    Beste Kamera - Ausländischer Spielfilm: Ula Pontikos ("Lilting")

    Beste Kamera - Ausländische Dokumentation: Thomas Balmès & Nina Bernfeld ("Happiness")


    Bester Durchbruch - Spielfilm: Justin Simien ("Dear White People")

    Beste Musik: The Octopus Project ("Kumiko, the Treasure Hunter")

    Bester Schnitt - Dokumentation: "Watchers of the Sky"

    Bester Schnitt - Ausländische Dokumentation: "20,000 Days on Earth"

    Bestes Drehbuch - Spielfilm: Craig Johnson & Mark Heyman ("The Skeleton Twins")

    Bestes Drehbuch - Ausländischer Spielfilm: Eskil Vogt ("Blind")

    Die Aufstellung aller Sundance-Gewinner findet ihr auf der offiziellen Seite des Festivals.

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