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    Will Smith bedauert: "Bei 'Wild Wild West' hatte ich es nur auf das große Geld abgesehen"
    Von Daniel Tubies — 23.06.2016 um 15:30

    Die Western-Komödie „Wild Wild West“ gehört nicht zu den besten Werken in der Filmografie von Will Smith, sind sich Fans und Kritiker nach wie vor einig. Der Hollywood-Star erklärte nun, dass er in der damaligen Zeit nur an das schnelle Geld dachte.

    Warner Bros.

    Aus finanzieller Sicht gilt die Western-Komödie „Wild Wild West“ als Flop, hat sie bei einem Budget von 170 Millionen US-Dollar in den Staaten doch nur knapp über 110 Millionen (Quelle: Box Office Mojo) eingespielt. Der Blockbuster von 1999 konnte auch Fans und Kritiker nicht begeistern, nachdem Will Smith mit „Men In Black“ und „Der Staatsfeind Nr. 1“ zuvor überzeugte. Bei den Cannes Lions, einer großen Veranstaltung der Werbebranche, gab der Hollywood-Star nun zu, dass er es zu dieser Zeit nur auf das große Geld abgesehen habe, wie die Kollegen des Hollywood Reporter berichten. Nach seinem internationalen Durchbruch in „Independence Day“ habe er so viel Erfolg gehabt, dass er angefangen habe, sich die Finger nach dem schnellen Geld zu lecken: „Ich wollte Geld verdienen und der größte Filmstar aller Zeiten werden“, sagte Smith laut dem Hollywood Reporter. In der Zeit, in der „Wild Wild West“ dann jedoch an den Kinokassen floppte, habe ein Umdenken in ihm stattgefunden. „Ich habe mich dabei erwischt, wie ich etwas des Geldes wegen vermarktete und nicht, weil ich daran glaubte.“ Als Beispiel habe Smith während seiner erklärenden Worte immer wieder „Wild Wild West“ angeführt. Mittlerweile habe Smith aber gemerkt, dass es nicht mehr so einfach sei, den Fans einen Film zu verkaufen: „Ich muss mit den Fans auf einer Wellenlänge liegen, anstatt ihnen einen Bären auf die Nase zu binden - Die Macht liegt nicht mehr bei den Marketing-Abteilungen.“ Früher habe es eine Woche gedauert, bis es sich unter den Leuten herumgesprochen habe, wenn ein Film die Erwartungen nicht halten konnte. Heutzutage sei das anders, weiß Smith: „Nach zehn Minuten twittern die Leute, dass der Film scheiße ist und man sich lieber Vin Diesel ansehen sollte.“ Um das zu verstehen, habe ihm vor allem sein 23-jähriger Sohn Trey geholfen. Nachdem er bei den Golden Globes 2016 für seine Darstellung in dem Drama „Erschütternde Wahrheit“ nominiert war, ist er ab dem 18. August 2016 als Deadshot in der Comic-Verfilmung „Suicide Squad“ hierzulande auf der großen Leinwand zu sehen.

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