Nach Absage an Christopher Nolan: Nicolas Cage verrät, dass der "Oppenheimer"-Macher ihn nicht mehr zurückruft
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

„Die Odyssee“-Regisseur Christopher Nolan hat für seine Filme schon zahlreiche Stars vor die Kamera geholt. Zu einer Zusammenarbeit mit Oscarpreisträger Nicolas Cage kam es jedoch noch nicht – dabei war eine solche sogar mal geplant.

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Der Cast von Christopher Nolans kommendem Fantasy-Epos „Die Odyssee“ liest sich mal wieder wie das Who-is-who von Hollywood. Schon längst stehen die Hollywood-Stars Schlange für einen neuen Film des „Oppenheimer“-Masterminds. Doch einer hat in Nolas früheren Jahren tatsächlich eine Rolle abgelehnt - was ihm der Regisseur offenbar noch immer nachträgt.

Die Rede ist von Kult-Schauspieler Nicolas Cage, dem einst ein Part in Christopher Nolans gefeiertem Thriller-Remake „Insomnia - Schlaflos“ aus dem Jahr 2002 angeboten wurde, in dem letztlich Al Pacino und Robin Williams die Hauptrollen übernahmen. Cage hingegen sagte Nein und könnte sich damit die Chance verbaut haben, jemals in einem Nolan-Film aufzutauchen.

„Die meisten von ihnen sind dann gekränkt und rufen dich nicht zurück“, erklärte der „Face/Off“-Star zum Umgang vieler Filmemacher mit Absagen im Interview mit der New York Times. „Das ist mir schon eine Million Mal passiert. Es ist mir mit Christopher Nolan passiert, es ist mir mit Woody Allen passiert, es ist mir mit Paul Thomas Anderson passiert. Sie rufen mich nicht zurück.“

Anders als Nolan: David O. Russell hat Nicolas Cage noch eine Chance gegeben

Anlass für diese Ausführungen war ein aktuelles Gegenbeispiel, wie Cage vorher im New-York-Times-Gespräch ausführte: David O. Russell hat mir vor einer Million Jahren einen Film angeboten. Es war ein guter Film, er hat ihn mir angeboten und ich habe Nein gesagt. Und er ist der einzige Regisseur, dem ich je abgesagt habe, der danach tatsächlich wiederkam und mir einen weiteren Film angeboten hat.“

Bei diesem weiteren Film handelt es sich um das am 26. November 2026 bei Amazon Prime Video erscheinende Biopic „Madden, in dem Nicolas Cage für „American Hustle“-Regisseur Russell in die Haut des legendären American-Football-Coaches und -Kommentators John Madden schlüpft, der mit seinem Namen auch Pate für die beliebten NFL-Videospiele aus dem Hause EA stand.

Vielleicht kann ja „Madden“-Co-Star Christian Bale noch ein gutes Wort für Cage bei Christopher Nolan einlegen, schließlich stand der bereits mehrfach für den „The Dark Knight“-Macher vor der Kamera. Doch auch wenn es tatsächlich nicht mehr dazu kommt, dass wir Nicolas Cage eines Tages in einem Christopher-Nolan-Film zu Gesicht bekommen, kann sich der Oscarpreisträger (für „Leaving Las Vegas“) nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Schon nächste Woche bekleidet er etwa die Hauptrolle in der heißerwarteten Prime-Video-Serie „Spider-Noir“. Ob sich das ungewöhnliche Marvel-Abenteuer lohnt, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

"Spider-Noir": So gut ist die neue Marvel-Serie mit Nicolas Cage – solltet ihr sie lieber Schwarz-Weiß oder in Farbe auf Amazon Prime Video schauen?

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